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24.06.2014

Theater-Workshop in Bamberg vom 25.04 bis 27.04.2013

Um 7:52 Uhr fuhr der Bus von Volkach ab, in Richtung Schweinfurt. Anschließend düsten alle Theaterspielerinnen mit dem Zug nach Bamberg. Vom Bahnhof dort mussten wir – dem Himmel sei Dank und Frau Plutz - dieses Mal nicht zum Montana Haus laufen wie in den Jahren zuvor (es geht nämlich mindestens 20 Minuten stetig bergan), sondern fuhren mit dem Bus bis in die Nähe. Um ca. 10:30 Uhr am Haus angekommen, bezogen wir erst unsere Zimmer und trafen uns danach zur Besprechung. Um 12:00 Uhr gab es schon Mittagessen, aber um 13:00 Uhr ging es schließlich los mit den Proben.

Zum ersten Mal spielten wir ohne unsere Scripte, was sich am Anfang ziemlich holprig anhörte, da wir noch unsicher bei unseren Einsätzen waren und uns der Text noch nicht so leicht von den Lippen ging.
Am zweiten Tag durften wir in der Mittagspause in die Altstadt, um die Läden unsicher zu machen. Kleider, Schuhe, kurze Hosen, T-Shirts und Tops wurden gekauft. Das Wetter spielte mit und so gönnten sich fast alle am Ende auch ein Eis.
Um 16:00 Uhr ging's mit den Theaterproben weiter. Oft mussten Szenen zwei- oder dreimal wiederholt werden, weil manches nicht klappte, aber mit der Zeit lief es immer besser.
Am Abend gestalteten wir die Plakate, entwarfen den Flyer und schrieben die Ankündigung für die Zeitung.

   

Mit schläfrigen Augen kuschelten wir uns danach - nach einem ausgiebigen Austausch mit unseren Zimmernachbarinnen versteht sich - in die Betten und schliefen bis zum Morgen durch.

  

Am dritten Tag besprachen wir unsere Kostüme und maskierten uns entsprechend mit Bart, Perücke und Hut wie die jeweiligen Personen, die wir darstellten.

Natürlich gab es ein großes Gelächter und mancher fiel es nicht so ganz leicht, die ausgesuchten Sachen anzuziehen. Danach spielten wir in unseren Kostümen und liefen zur Hochform auf. Wir hatten nur wenige Hänger und schlüpften so richtig in unsere Rollen, so dass wir die letzte Probe ausfallen lassen konnten.

Am Ende musste wieder alles gepackt, die Kostüme und Requisiten in spezielle Kartons geordnet werden, und wir räumten und säuberten unsere Zimmer.

Vor der Abfahrt trafen wir uns zur letzten Besprechung und zum Feedback. Das gemeinsame Resultat lautete: Die Tage waren anstrengend, laut, nervenaufreibend und lustig. Sie haben uns viel gebracht, sowohl was unser Theaterspiel angeht, als auch uns als Gruppe. In den Pausen konnten wir uns regenerieren, das Essen schmeckte ausgezeichnet, die Schwestern waren lieb, alles lief glatt und wir konnten jetzt guten Mutes eine Stunde früher als geplant nach Hause fahren.

Von Jana Emmert, 8 c


Schultheater im Schuljahr 2011/2012

Das Theaterspielen an unserer Schule wurde in diesem Schuljahr fast professionell! Wir haben einen Theatervorhang (eine dicke Spende wurde uns vom Freundeskreis der MRS zugesagt ! – Danke !!!!) und eine Theaterbeleuchtung (mit einer großzügigen Geldspritze von den engagierten Organisatorinnen des „Gesunden Pausenbrotes“ – nochmals ein herzliches Dankeschön!!!!). Und wir konnten ungehindert und ungestört proben - dank Sr. Kunigild, die sich sehr für das Entstehen unserer neuen Aula einsetzte!!!!

Wir führten in diesem Schuljahr, wie in den meisten Jahren zuvor, zwei Theaterstücke auf. Im ersten Halbjahr probten in der ersten Theatergruppe Schülerinnen der 5. und 6. Klassen für die Märchenparodie „(K)Ein Apfel für Schneewittchen“, in dem ein Geschwisterpaar Mitleid mit dem Schneewittchen hatte und den giftigen Apfel gegen einen ungiftigen austauschte. Das war aber gar nicht im Sinne vom Schneewittchen und ebenso nicht in dem des Prinzen, der letztlich dann Dornröschen erlösen wollte und nicht Schneewittchen. Mit der bösen Stiefmutter bekamen sie ebenfalls ganz erhebliche Schwierigkeiten. Gott sei Dank half ihnen der Theatergeist aus der Patsche, sonst wären sie im Ofen der Hänsel- und-Gretel-Hexe gelandet.
Mit viel Spielfreude und erstaunlich wenig Lampenfieber schlüpften unsere Spielerinnen in ihre Rollen und zeigten am Informationstag, 12. Februar 2012 vor Eltern, Verwandten und Kindern, die unsere Schule anschauen wollten. ein spritziges und flottes Spiel. (Leider haben wir dazu keine Fotos!)
(Spielerinnen: Kristin Sauer, Lisa Krämer, Emilia Memmel, Kristin Nöth, Lace Gülland, Rebecca Osayi, Natalie Künstner, Josefine Adler, Selina Heß, Laura Buck, Sandra Klein, Aline Förth, Lisa Bachinger, Lena Gegner)

In der zweiten Theatergruppe, fanden sich neben den Spielerinnen aus dem Theaterstück „Die Vampire auf Schloss Windsor“, das wir zum Schuljahresende 11 auch vor Schülern der Hauptschule Volkach aufführten, noch weitere Schülerinnen der 7. Klasse und eine aus der 5. Klasse. Es formierte sich also eine ganz neue Gruppe, die sehr gute theatralische Anlagen und viel Spaß am Theaterspielen mitbrachte.

Nach sehr arbeitsreichen Tagen im jährlichen Workshop vom 3. – 5. Mai in Bamberg mit intensiven Proben, Entwerfen der Plakate und des Programms konnten wir wieder ein gelungenes Stück präsentieren. Miriam Semineth zeichnete uns dazu einen Teil der Kulissen (Supermangas!), die sie mit Lisa Dimitri ausmalte.

In der letzten Schulwoche vor Pfingsten stand dann alles: die Kulissen (wichtig, wir mussten ständig umbauen!), die Musik, Beleuchtung und das Zusammenspiel, so dass wir am 24. und 25. Mai das Theaterstück „So wie die anderen“ von Kerstin Rothe aufführen konnten, einstudiert als Szenenspiel mit Musik.

Wir hatten dieses Mal ein Stück ausgesucht, das sich mit der Erlebniswelt unserer Schülerinnen in der Pubertät auseinandersetzt und mit ihrer Unsicherheit im Erwachsenwerden, auch mit den unterschiedlichen Elternhäusern, mit elterlichem Ehrgeiz, Überbehüten und Vernachlässigung. Ein Stück, das neben viel Hintersinn, einiges an Nachdenken bot. Die Spielerinnen lebten sich fast mühelos in die verschiedenen Rollen ein und spielten wahrheitsgetreu unterschiedliche Charaktere.

Wir sind gespannt, wie es im nächsten Jahr weitergeht!
(Spielerinnen: Sarah Krapp, Janine Sauer, Anna Schmitt, Lea Uhl, Jana Emmert, Melina Elflein, Kristin Föhlich, Hannah Seger, Antonia Martin, Jane Rückert , Lace Gülland. In der Technik – Beleuchtung halfen uns Lena Hofmann und Johanna Weigand)



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