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Pausenhof


29.10.2012

Am 29.10.2012 übergab der Architekt den neu gestalteten Pausenhof an das Kloster.
Interessierte können die Volkacher Weihnachtsstraße am 1. und 02.12.2012 zum Anlass nehmen,
auch die Neugestaltung zu bewundern. 

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29.10.2012 - Einweihung des Pausenhofes 
      
"Farbentanz" der Hortkinder
Bericht von Renate Reichl
Es war ein weiter Weg. Aber jetzt ist es geschafft. Unter dem Motto „Im neuen Hof, da ist was los“ feierte die Schulfamilie der Mädchen-Realschule St. Maria in Volkach sowie viele Freunde und Gönner die Einweihung des neu gestalteten Pausenhofs für Schule und Hort. Die Segnung des gelungenen Werks nahm Dekan Johannes Hofmann vor. 

Als architektonisches Grundprinzip für den neuen Platz nannte Architekt Florian Göger den Begriff „Kommunikation“. Dieses Grundprinzip sei in den verschiedensten Bereichen des Pausenhofs baulich umgesetzt worden. So wurde ganz bewusst im oberen Bereich ein kleines Rondell mit Holz-Sitzbänken und bunt glasierten Steinen angelegt. In der Mitte war ein Sonnensymbol gepflastert worden, in deren einzelnen Strahlen die Worte „Pax et bonum“ zu lesen seien – ein Zitat aus der Dreigefährtenlegende, in der diese Worte erstmals als franziskanischer Gruß „Friede und Heil“ auftauchen. Ausgehend von diesem Rondell schließen sich wie die einzelnen Perlen einer Kette weitere Holz-Sitzgelegenheiten für kleinere Gruppen an.

Außerdem wurde entlang der alten Stadtmauer neben dem Wandmosaikfeld eine weitere bunte Fläche angelegt. Die ideale Abrundung aber bieten die Pflasterstreifen, die auf dem kompletten Pausenhof eingelassen wurden und in ihrer Ausrichtung jeweils zu einer Provinz der Dillinger Franziskanerinnen führen, beispielsweise in Nordamerika, in Indien und in Deutschland.

Wie der Architekt näher erläuterte, würden die Streifen so ein kommunikatives Netz bilden, das den Pausenhof überspannt. Diese Vernetzung soll die Schülerinnen neugierig und offen für fremde Kulturen machen und zugleich Brücken zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft bauen. Symbolisch für das kommunikative Netz überreichte Göger als Dank einen Kuchen, auf dem das kommunikative Netz als Zuckerguss abgebildet war.

Die Oberin des Konvents, Schwester Kunigild Steer, erinnerte noch einmal an eine der letzten Elternbeiratssitzungen im Schuljahr 2010/11, als zum ersten Mal über eine Erneuerung des Schulhofes nachgedacht wurde. Nach ihrer eher zaghaften Anfrage bei der Provinzleitung kam prompt die Zusage. Ihr Dank bei dieser Gelegenheit galt neben Provinzoberin Schwester Rita Walter auch dem Architekten, der genau hingehört und die Vorschläge von Schülerinnen, Lehrern und Mitarbeitern soweit möglich mit seinem Team umgesetzt hatte. Ein großes Lob ging auch an die Baufirmen sowie an die Gönner der Schule und ihre finanzielle Unterstützung.

Vergelt`s Gott für sorgfältiges, zeitintensives und fleißiges Arbeiten sagte auch Provinzoberin Schwester Rita Walter. Die gesamte Anlage sehe harmonisch aus, sei kinder- und jugendfreundlich gestaltet und lade junge und ältere Zeitgenossen zur Bewegung und zu informativen Gesprächen ein. Danke sagte sie auch dem Schwesternkonvent in Volkach, die Planungen und Arbeiten mitgetragen, Einschränkungen zur Bauzeit hingenommen und das ganze Vorhaben mit Interesse begleitet hatten. Der fertig gestellte Pausenhof sei also ein echtes Gemeinschaftswerk und damit umso wertvoller.
Im Anschluss an die Ansprachen wurde die mit Dankesschreiben gefüllte Kupferkapsel, die die ehemalige Schulleiterin Schwester Inge Höning im vergangenen Schuljahr zum Abschied erhalten hatte, unter der Sonnenplatte mit dem franziskanischen Tau – einem Symbol des Segens und des Friedens - im Rondell versenkt. „Wir sind begeistert, der Hof ist wirklich super geworden“, freute sich auch die Sprecherin der Schülermitverantwortung, Corinna Kaiser, über die gelungene Verschönerung des Pausenhofes.

„Bau einen Platz, der uns beschützt“ sangen die Hortkinder (Leitung Karin Zängler) und brachten auch mit ihrem „Farbentanz“ ihre Freude über den neuen, bunten Pausenhof zum Ausdruck.  Musikalisch gestaltet wurde die Feierstunde vom Duo Klug.
Feierliche Einweihung des Pausenhofes für die Mädchen-Realschule St. Maria und den Kinderhort.
 
 
 
 
 
Der Pausenhof in neuem Glanz
 
 
 
 

Im Bild (von links): Schulleiterin Doris Roth, Oberin Kunigild Steer, Dekan Johannes Hofmann und Provinzoberin Rita Walter.
 
 
 
 
 
Riesenbeifall gab es für die Überraschung des Architekten Florian Göger, der den kommunikativen Netzkuchen an Schwester Kunigild Steer überreichte.
 
 
 
 
 
 
Polier Richard Müller (im Bild mit Architektin Zinser) versenkte die Kapsel und betonierte die Sonnenplatte mit dem franziskanischen Tau ein.
 

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Im neuen Hof, da ist was los!

Neuer Pausenhof für die Mädchenrealschule und für den Hort in Volkach

Es war ein weiter Weg von den ersten Anregungen der Eltern bis zur Umsetzung und vor allem auch Finanzierung des neuen Pausenhofes, welchen die Mädchen zu Beginn dieses Schuljahres nun erstmals betreten durften. Auch von Seiten der Schwestern war die Notwendigkeit der Renovierung erkannt. Im Juli 2011 erreichten erste konkrete Nach-fragen bezüglich einer Sanierung der Pflasterfläche Sr. Kunigild Steer, Leiterin des Konvents in Volkach. „Die großen Pfützen und unebenen Stellen bieten zu viele Stolper-fallen, hier muss unbedingt etwas unternommen werden!“, wurde an sie mit der Bitte herange¬tragen. Schon im August stimmte die Provinzleitung der Erneuerung des Pausenhofs zu. Da als klösterliche Schule in privater Trägerschaft die Realschule der Franziskanerinnen aber mit keiner großzügigen Unterstützung von Seiten der Behörden rechnen konnte, wurden viele Aktionen in Eigenregie durchgeführt. Die Pforten am Wochenende der Volkacher Weihnachtsstraße wurden geöffnet, um selbst gebackene Köstlichkeiten zu verkaufen und Flohmarktartikel anzupreisen. Ehemalige Schülerinnen, Lehrkräfte und Freunde der Schule stifteten bunte Pflastersteine. Die Diözese Würzburg übernahm ⅓ der Finanzierung. Außerdem beteiligten sich die Elternschaft, der Freundeskreis und die Stadt Volkach. Ab Beginn der großen Ferien dieses Jahres wurde aus dem verwaisten Hof schließlich eine Groß-Baustelle. Bis auf Kleinigkeiten, die in den ersten Wochen des neuen Schuljahres noch fertig gestellt werden mussten, erstrahlte die Pausenfläche nach kurzer Zeit im neuen Glanz. Nicht nur die Schülerinnen sind begeistert. „Der Hof ist wirklich toll geworden! Vor allem die neuen Sitzbänke finden wir echt praktisch“, meinen Lisa und Melissa aus der 7. Klasse. „Und dadurch, dass auf den Steinbänken Holzlatten sind, friert man nicht so leicht“, fügt Jana aus der Fünften hinzu.“ „Die neuen Abfalleimer sind echt stylischer als die alten“, geben Lena und Miriam der 9. und 10. Jahrgangsstufe lachend an, als sie gefragt werden. „Mir gefällt es gut, dass durch die neuen Pflanzen und die Fortsetzung des Fliesenmosaiks an der Mauer mehr Farbe zu den grauen Betonplatten gekommen ist“, meint Leonie, eine 6.-Klässerin. Auch die Eltern sind begeistert: „Endlich konnte für die vielen Fahrräder ein Platz hinter der Mauer gefunden und die Stufe zum Hof geebnet werden.“ „Schön ist aber auch, dass die Unterstehmöglichkeit für Regentage und die zwei großen Bäume erhalten werden konnten“, sind sich die Schwestern des Klosters und Lehrer einig. Abschließend bleibt deshalb noch einmal ein herzliches Vergelt's Gott an alle zu sagen, die die Schule bei der Verschönerung des Hofes unterstützt haben. Besonders in diesem Jahr ergeht darum wieder an jedermann die Einladung, im Rahmen der Volkacher Weihnachtsstraße am ersten Adventswochenende der Realschule und dem Hort einen Besuch abzustatten. Bei dieser Gelegenheit können der neue Pausenhof besichtigt, viele Leckereien genossen und ein unterhaltsames Programm erlebt werden.

Text: Frau Kerstin Hertle
 
          
          
          
 

 



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