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Klasse 9 a - Tage der Orientierung


19.05.2016

Tage der Orientierung
         
 
Am Montag, den 02.05.2016 trafen wir, die Klasse 9 A, uns in Begleitung unserer Religionslehrerinnen Frau Ingrid von Wietersheim und Frau Claudia Eißner am Bahnhof in Volkach. Von dort aus be¬gaben wir uns in das Montanahaus der Dillinger Franziskanerinnen in Bamberg.
Dort angekommen teilte uns eine Schwester des Hauses organisatorische Informationen mit.
Ziel der Orientierungstage war es, uns bei der Suche nach unserer Identität Hilfe zu leisten. Dies geschah in drei großen Abschnitten:
die eigene Person, die gegenseitige Einschätzung und der Zusammenhalt der Klasse. Deshalb lautete auch das Thema der Orientierungstage: „Vom Ich zum Wir“.
Zunächst beschäftigten wir uns mit der eigenen Person und nutzten dafür den Meditationsraum.
Dort konnten wir mit entspannender Musik und einer vorgelesenen Geschichte in uns kehren und packten im übertragenen Sinn unseren „Ballast in einen Koffer“.
Nach dem Mittagessen hatten wir Freizeit und durften in kleinen Gruppen in die Stadt.
Am Nachmittag und am Abend trafen wir uns dann nochmals für mehrere Einheiten im Gruppenraum, dort bekamen wir z. B. ein Blatt mit der Überschrift „Als wär´s ein Bild von mir“. Anhand dieses Blattes hatten wir die Möglichkeit, uns selbst zu beschreiben, beispielsweise welche Vorlieben wir haben, was uns wichtig ist und was wir gerne in unserer Freizeit machen. Dies sollte dazu dienen unsere Mitschüler näher kennen zu lernen. Auch unsere eigene Persönlichkeit nahmen wir näher unter die Lupe. Unsere Klassengemeinschaft wurde zudem auf die Probe gestellt, als wir gemeinsam ein Bild mit Hilfe von Dominosteinen legen sollten.
Am zweiten Tag wurde die gegenseitige Einschätzung thematisiert, mit der Frage „wer/wie bist du“, „wie sehen andere dich“. 
Dazu erstellten wir in kleinen Gruppen ein Plakat mit unserem Namen und jeweils einer Spalte für positive und negative Eigenschaften. Jedes Mitglied der Gruppe musste dann beide Spalten füllen. Danach haben wir Spiele gespielt, die unsere Klassengemeinschaft stärken sollten. Die so genannte Polarexpedition stellte den Zusammenhalt und die Kommunikation innerhalb der Klasse auf die Probe. Ziel war es mit Hilfe einer begrenzten Anzahl von Stühlen auf die andere Seite des Raumes zu gelangen. Dabei musste jeder Stuhl besetzt sein, sonst entfernte Frau Eißner ihn. Wir waren also auf gegenseitige Hilfe angewiesen. Dieses Spiel meisterten wir mit Bravour. Wir spielten noch jede Menge abwechslungsreiche Spiele, die alle der Stärkung der Klassengemeinschaft dienen sollten.
Nach dem Mittagessen hatten wir wieder Freizeit. 
Nachdem wir alle zum letzten Mal die Bamberger Innenstadt erkunden durften, beschäftigten wir uns noch mit einem Text aus der Bibel. Danach durften wir ein Tagebuch individuell gestalten. Außerdem haben wir noch eine Reflexion über die drei Tage geschrieben. Danach sind wir in den Meditationsraum und ließen den Abend meditativ ausklingen. 
Am nächsten Morgen feierten wir dann zum Abschluss einen Gottesdienst, den wir selbst gestaltet und vorbereitet hatten. Im Großen und Ganzen haben die Orientierungstage uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir haben sehr viele neue Erfahrungen sammeln können. Die Tage unterstützten uns darin, uns mit der Lebensorientierung auseinander zu setzen. Wir haben gemerkt, wie sehr die Orientierungstage unsere Klassengemeinschaft gestärkt haben.
 
Text: Nicole Reinholz, 9 a
Fotos: Ingrid v. Wietersheim
 
 


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