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Blut spenden - Leben retten


23.05.2017

Blut spenden - Leben retten

Das Thema „Blut“ nimmt einen großen Raum im Lehrplan und somit auch im Biologieunterricht der 8. Klassen ein. Neben den Blutbestandteilen, den Aufgaben des Blutes und dem Blutkreislauf wird auch das immer aktuelle Thema „Blutgruppen und Blutspende“ durchgenommen. Daher war es für die Schülerinnen sehr interessant, Informationen zur Blutspende aus erster Hand zu erhalten. So ging es um die Sicherheit der Spender, die nicht jünger als 18 Jahre und nicht älter als 60 Jahre bei der Erstspende sein dürfen. Ein Mindestgewicht von 50 kg und natürlich der gesunde Allgemeinzustand sind unabdingbare Voraussetzungen, sein Blut spenden zu können. Jede Spende rettet drei Menschenleben, weil mehrere Präparate aus dem Blut eines Spenders hergestellt werden können, die im Übrigen als Medikamente gelten und somit strengsten Richtlinien, z.B. einem Verfallsdatum unterliegen. Das Erythrocyten-Präparat - man benötigt es bei Operationen und Verletzungen – hält 30 Tage, die Thrombozyten-Präparate gar nur 9 Tage. Sie werden bei bestimmten Leukämie Erkrankungen notwendig. Das Plasma wird bei schweren Verbrennungen eingesetzt und hält gar nur 9 Tage. Zuständig für die Herstellung und Überprüfung der Präparate sind die Institute für Transfusionsmedizin.
Ein weiterer wichtiger Nebeneffekt: Von allen Spenden werden Proben genommen und tiefgefroren in einer „Blutbank“ aufbewahrt. Sie dienen zu Forschungszwecken, z.B. können sie Aufschluss über Veränderungen der Blutzellen geben. Man erhofft sich wichtige Erkenntnisse zur Behandlung von Blutkrebserkrankungen.
Was bringt es dem Spender? Er erhält neben Getränken und einer kleinen Mahlzeit nach der Spende einen kostenlosen Gesundheitscheck und die Kontrolle seines Blutes. Der so genannte „Aderlass“ ist als gute Animation zur Regeneration des Blutes anzusehen.
Übrigens: Die Spendenbereitschaft liegt in Bayern mit 6,5% der in Frage kommenden Bevölkerung über dem Bundesdurchschnitt mit 3,5 %.
Zwei konkrete Beispiele für die große Wichtigkeit der Blutspende zeigten den Schülerinnen eindrucksvoll zwei Filmsequenzen. In beiden Fällen konnten die jugendlichen Patienten nur mit Hilfe der Blutkonserven überleben.
Und wenn man dann erfolgreich gespendet hat, wird man vom Roten Kreuz zu bestimmten Jubiläen geehrt.  

Text und Foto: Frau Petra Manno


 



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