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Das digitale Berufsinformationszentrum macht Schule Mädchenrealschule ist Vorreiterin in Bayern


05.12.2016

    

 
Die Mädchenrealschule der Franziskanerinnen in Volkach hat als erste Schule in Bayern von einem neuen Dienstleistungsangebot der Bundesagentur für Arbeit profitiert. Das Berufsinformationszentrum, das üblicherweise von den Schülerinnen der 9. Jahrgangsstufe im Zuge des Berufswahlunterrichts besucht wird, ist erstmals in digitaler Form an eine Schule gekommen.   
Die Berufsberaterin Corinna Aumeier stellte hierfür allen Mädchen aus den 9. Klassen ein Tablet zur Verfügung. Mit Unterstützung dieser smarten „Alleskönner“ zeigte sie den Jugendlichen in anschaulicher Form, welche Wege ihnen nach der Mittleren Reife offen stehen und wie ein Berufswahlfahrplan idealtypischer Weise aussehen sollte. 
Nach diesem ersten Impuls durften die Mädchen selbst in die Welt der Berufe eintauchen. Es verstand sich dabei fast von selbst, dass ihnen der Umgang mit der Technik keine größeren Probleme bereitete. Sie absolvierten einen Berufswahltest - den Berufeentdecker - und konnten so anhand von Bildern herausfinden, welche Ausbildungsrichtungen zu ihnen passen könnten. Außerdem konnten sie sich umfassend über verschiedene Berufe informieren und Filme zu ihren Wunschberufen ansehen. 
Die Schülerinnen der Mädchenrealschule Volkach waren von der neuen Form der Berufsorientierung begeistert, wie unschwer an den positiven Rückmeldungen zu erkennen war. Einziger Wehrmutstropfen, so eine Schülerin augenzwinkernd, sei die Erkenntnis, dass die eingesetzte Technik die Berufswahl zwar sehr gut unterstützt, die finale Entscheidung für einen Beruf am Ende aber noch immer eigenverant-wortlich getroffen werden muss. 
Auch die Schulverantwortlichen waren von dem neuen Angebot angetan. Es soll auf alle Fälle fortgesetzt werden.  
 
 
 
TEXT und FOTO: Frau Corinna Aumeier (Agentur für Arbeit Kitzingen)
 


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