Am 10. Oktober 2025 überreichten unsere Schülerinnen mit großem Stolz einen symbolischen Scheck an die Kongregation der Dillinger Franziskanerinnen für ihr brasilianisches Projekt „Esperança Siegberta – Schule der Hoffnung“ in Areia. Dort werden Kinder im Alter von sechs bis elf Jahren liebevoll betreut, gefördert und auf ihrem Bildungsweg begleitet, damit Hoffnung nicht nur ein Wort bleibt, sondern Zukunft schafft.

Nur wenige Wochen später, am 26. Oktober 2025, ging ein weiterer Scheck an Anna-Lena Rexilius, die mit „Islandpferde an der Mainschleife“ heilpädagogische Förderung anbietet. Hier helfen Pferde, was Bücher und Bildschirme oft nicht schaffen: Sie schenken Vertrauen, stärken Selbstbewusstsein und öffnen Herzen. Ein Wiehern ersetzt manchmal tausend Worte und genau das macht diese Arbeit so besonders.

Beide Projekte zeigen auf ganz unterschiedliche Weise, wie viel ein bisschen Engagement bewirken kann. Ob auf der anderen Seite des Atlantiks oder direkt hier in Franken.

Solche Momente sind das, was Schule wirklich lebendig macht. Zwischen Unterricht, Klausuren und Pausenbrot bleibt etwas ganz Großes hängen: das Gefühl, gemeinsam etwas Gutes getan zu haben. Denn wer sagt, dass Lernen nur im Klassenzimmer stattfindet, hat noch nie erlebt, wie schön es ist, Hoffnung zu verschenken.

 

 

 

Text und Fotos: Herr Heiko Niedermeyer