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24.07.2013

 Warmes Mittagessen und zuverlässige Hausaufgabenbetreuung in der MRS
Bereits seit 32 Jahre wird an der Mädchenrealschule die Offene Ganztagsschule (OGS) praktiziert

Schon seit 32 Jahren gibt es an der Mädchenrealschule in Volkach eine Hausaufgaben-betreuung am Nachmittag. Damals, als die Dillinger Franziskanerinnen der Mädchenrealschule die Notwendigkeit erkannten, neben den internen auch den externen Schülerinnen aus dem vorwiegend ländlichen Umfeld eine neue Studier- und Lernmöglichkeit am Nachmittag anzubieten, dachte noch niemand aus den politischen Gremien an eine Nachmittagsbetreuung. Die Schwestern nannten es Tagesheim.

Mit Beginn dieses Schuljahres nennt auch die Volkacher Mädchenrealschule sich ganz offiziell eine „Offene Ganztagesschule“, an der, im Gegensatz zu der Gebundenen Ganztagsschule, von der es in Bayern im Realschulbereich wenige gibt, der Besuch freiwillig ist. Waren es anfänglich meist Schülerinnen der Anfangsklassen, die das Tagesheim besuchten, so nutzen seit einigen Jahren auch Teilnehmerinnen der Klassen 7 bis 10 die Nachmittagseinrichtung. In diesem Schuljahr umfasst die OGS der Franziskanerinnen 105 Schülerinnen aus den Klassen 5 bis 10, die, wie in den Jahren zuvor von qualifizierten und bewährten Fachkräften in 5 Gruppen betreut werden.
Zum Lernen am Nachmittag stehen den Schülerinnen neben den Klassenzimmern auch vier Gruppenräume, ein IT-Raum mit 5 Computern und ein großer Speisesaal zur Verfügung.
Nach dem warmen Mittagessen – täglich frisch gekocht - und einer ausgedehnten Pause beginnt die Studierzeit um 14:00 Uhr und endet um 16:00 bzw. 16:15 Uhr, je nach Abfahrt der Busse.
Wie in den anderen OGS wird in der Mädchenrealschule der Wechsel von Pause, Stillarbeit und Gruppenarbeit nach lerntheoretischen Gesichtspunkten praktiziert. In den Pausen spielen und bewegen sich die Schülerinnen im Freien, wobei auch das Bedürfnis nach einfacher Entspannung, zwangloser Unterhaltung und Austausch nach sechs Stunden anstrengenden Unterrichts nicht zu unterschätzen ist.
Die ausgewiesene Zeit am Nachmittag wird meist von den Schülerinnen für die Hausaufgaben und Übungen benötigt, es bleibt nur ab und an Raum für Spiel oder kreative Angebote. Jedoch schätzen sie die OGS und kommen gerne, da für sie am Nachmittag der Rahmen dafür geboten wird und sie hier weit weniger als zu Hause abgelenkt werden und somit intensiver lernen können.
Die OGS bietet zudem den Mädchen der MRS, die fast alle aus dem ländlichen Umfeld stammen und neu in eine Klasse kommen, schneller vertraut mit der neuen Schulform zu werden, eher Kontakt und Freundinnen zu finden. Alles Aspekte, die zum Wohlbefinden, zur Freude am Lernen und der Leistungsfähigkeit beitragen.

Sehr viel Wert legen die Betreuerinnen in der OGS auf das soziale Miteinander. Stärkere Schülerinnen helfen den Schwächeren, ältere, sind sie fertig mit den Übungen und haben Zeit, lernen mit den jüngeren.
Ziel der Arbeit in der OGS der Mädchenrealschule ist eine Atmosphäre der Wertschätzung jeder Einzelnen, ob gut begabte oder weniger gut begabte Schülerin, in der die eigenen Stärken und Schwächen erkannt und genutzt werden.

Text und Bild: Frau Sigrid Plutz

 



 



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