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Weihnachtsstraße


09.12.2014

Blick in den Pausenhof
Blick in den Pausenhof

Weihnachtsstraße 

Vorbereitungen: Schülerinnen beim Verpacken der Lebkuchen

 

    

 

Stille Nacht - Schule, Kloster und Hort luden ein zum Verweilen

Am vergangenen ersten Adventswochenende konnten die Besucher der Volkacher Weihnachtsstraße erneut der Mädchenrealschule und dem Hort im Kloster St. Maria einen Besuch abstatten, um sich mit Köstlichkeiten wie der Klosterbratwurst, selbst gebackenen Lebkuchen oder gebrannten Mandeln verwöhnen zu lassen. Eine Reihe aus Lichtern und der Duft von frisch zubereiteten Waffeln wiesen den Gästen den Weg von der Hauptstraße über die Klostergasse in den Pausenhof der Schule.   
Viele ehemalige Schülerinnen nutzten wieder die Gelegenheit und kamen mit ihren Familien bei den Schwestern des Klosters St. Maria vorbei, schwelgten bei einem Kaffee an den Stehtischen in Erinnerungen an die Zeit im damaligen Internat und tauschten sich über ihr Leben aus. Sr. Inge Höning, die ehemalige Schulleiterin der Mädchenrealschule, lässt dabei die „Mädchen von einst“ immer staunen, da sie für ihr überaus ausgeprägtes Namensgedächtnis bekannt ist und über einen enormen Erinnerungsschatz verfügt. Mit „Weißt du noch …“ und einem erwiderten „Das hatte ich längst vergessen …“ kommt man so immer wieder gerne ins Gespräch, zumal beachtlich viele der Ehemaligen nun bereits mit ihren Töchtern, die ebenfalls die Schule besucht haben, und den Enkelkindern vorbei kommen.
 
Für sie, wie auch für alle Eltern und Schulkinder aus Hort und Realschule, hielt der Spielebasar im Speisesaal der Schule wieder ein beeindruckendes Angebot an gut erhaltenen, gebrauchten Spielwaren bereit. Ob Einrad, Schlittschuhe, Brett- oder Konsolenspiele, jeder konnte zu Schnäppchenpreisen etwas Schönes finden. Wer dazu noch ein kleines Mitbringsel der besonderen Art suchte, wurde sicher bei den Schwestern fündig, die wieder lecker kreierte Marmeladen, Handarbeiten und Raritäten aus Klosterauflösungen verkauften. 
 
Für weihnachtliche Klänge sorgten die musikalischen Schülerinnen mit Gesang und Instrumenten, was auch schon von fern erahnen ließ, dass sich der „Abstecher“ über den Schulhof auch dieses Jahr sicher wieder lohnt.
 
Einen Höhepunkt an beiden Tagen bildete das Theaterstück "Mitten in der Nacht die vielen Lichter", welches die Theatergruppe der Realschule in der Aula darbot. Es handelte von drei Mädchen, Sandy, Alena, Viktoria und ihrem Freund Till. Die drei wissen nicht viel über das tatsächliche Geschehen vor über zweitausend Jahren, und so holt Till seine Bibel und erklärt und liest ihnen die Weihnachtsgeschichte vor, die in einzelnen Szenen auf der Bühne entsteht. Vor dem Hintergrund virtueller Bühnenbilder der damaligen Zeit spielen die Schauspielerinnen im Vordergrund die Geschichte in der Jetztzeit mit ihrer munteren, teilweise schnoddrigen Sprache, ihrer Denkweise und ihrem Empfinden.
 
Das Klavierspiel als Intro und Bindeglied zwischen den Szenen schaffte den richtigen Rahmen für ein weihnachtliches Krippenspiel und der Chor am Ende verstärkte noch die vorweihnachtliche Stimmung.
 
    

Text: Frau Kerstin Hertle
Fotos: Frau Birgit Engel
 

 



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