Sitemap & Kontakt

News

Zurück

Taizé – Pilgerweg des Vertrauens auf der Erde „Gemeinsam Wege der Hoffnung öffnen“


28.05.2017

7 Bilder in der Galerie "2017 Taizè" vorhanden.

 
Bildrechte SWR!
 
Neun Schülerinnen und zwei Lehrkräfte waren vom 24. bis 27.05.2017 an diesem besonderen Ort in Frankreich. Es war nicht ganz bequem jeweils nachts viele Stunden im Bus zu verbringen, aber es hat sich gelohnt. Darüber sind sich alle einig.
 
Wer nach Taizé kommt, ist eingeladen, Gemeinschaft mit Gott zu suchen: im gemeinsamen Gebet, im Singen, in der Stille, im persönlichen Nachdenken und in Gesprächen.
Jeder ist hier, um Kraft zu schöpfen und einen Sinn für das eigene Leben (wieder) zu finden. In Taizé bereitet man sich auch darauf vor, zu Hause Verantwortung zu übernehmen, um Frieden und Vertrauen zu stiften. 
 
Fragten wir Lehrerinnen die Schülerinnen zu Beginn unserer Fahrt, warum sie mitgefahren seien, so plauderten sie wild darauf los, erzählten uns von ihrer Freude schulfrei zu haben und dem Wunsch die einfache, stressfreie Atmosphäre dort zu erleben, von der schon viele andere Mädchen gesprochen hatten. Die fanden es toll und empfahlen mitzufahren. 
 
Bei ihren Gesprächsgruppen zum Austausch anhand eines Bibeltextes waren die einen erleichtert, in keiner englischsprachigen Gruppe gelandet zu sein und andere bedauerten dies, doch wohl fühlten sich alle. Sie tauschten sich mit Schweizern, Niederländern usw. aus. 
 
Was zunächst für die eine oder andere befremdlich war, genossen die meisten schon bald. So schwärmten sie von der Stille während der Gottesdienste und zeigten sich beeindruckt von der Ruhe, obwohl so viele Menschen um einen herum waren. Immerhin hielten sich mit uns ca. 3 000 Jugendliche dort auf. Sie waren sich einig, dass hier die Kirche nicht so spießig sei wie daheim und fanden cool, dass wirklich jeder mitsingt, auch wenn manche fremdsprachige Lieder nicht so einfach waren. 
 
„Ich würde wieder mitfahren“, resümierten letztendlich alle und zeigten damit, dass Taizé die Jugendlichen tatsächlich „begeistert“, sie dazu ermuntert sich mit ihrem Glauben auseinanderzusetzen und nachwirkt. 
 
Als Lehrerinnen können wir sagen: „Es hat sich gelohnt. Die Mädchen haben erfahren, was es heißt, im Glauben vereint zu sein und dass es durchaus noch „up to date“ ist, seinen Glauben zu leben.“
 
 
 
Text: Frau Kerstin Hertle
Fotos: Frau Ingrid von Wietersheim
Bildrechte: SWR
 


Zurück