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Schulsanitätsdienst


31.01.2015

 
Acht neue „Schulsanis“ für den Schulsanitätsdienst!
 
Wie jedes Jahr absolvierten die Schulsanitäteranwärterinnen den obligatorischen Erste-Hilfe-Kurs. 
Am Freitagnachmittag ging‘s los. 
Muss ich überhaupt helfen? Für die acht 6. Klässlerinnen war klar: Helfen muss jeder und keiner ist zu klein um Helfer zu sein! Zumindest den Notruf kann man bei einem Unfall oder Ähnlichem immer absetzen. Und diesen beherrschen die Mädels schon fast perfekt. Zunächst schulte der Ausbilder Felix Wallström die Mädchen bezüglich verschiedener Wunden und der Wundversorgung. Kopfplatzwunde? Schnittwunde? Schürfwunde? – hört sich schwierig an, ist aber nach ein paar Übungen kein Hexenwerk mehr. Damit war der erste Teil schon vorbei und die Mädchen konnten mit einem Erste-Hilfe-Heft, das sie ausgeteilt bekommen hatten, nach Hause gehen. 
Frisch und fröhlich ging es dann am Samstagmorgen um 09:00 Uhr weiter. Zuerst wurde wiederholt und erstaunlicherweise wussten die angehenden Schulsani-täterinnen annähernd alles, was am Freitag besprochen und geübt wurde. Am Vormittag standen die Beschäftigung mit dem Bewusstsein und das Kreislaufsystem auf dem Programm. Was mache ich, wenn mein Patient bewusstlos ist oder gar kein Kreislauf mehr spürbar ist? Diese Frage beschäftigte unsere acht neuen Sanis in den folgenden Stunden. Dabei lernten sie die stabile Seitenlage und übten fleißig an der Übungspuppe die Reanimation. Weil Üben und Lernen hungrig machen, hatten die betreuende Lehrkraft Frau Dr. Hauck und einige ältere Schulsanitäterinnen in der Schulküche Pizzen vorbereitet, mit denen sich die Ersthelferinnen stärken konnten. Übung macht den Meister und so versuchten sich die Schülerinnen dann nach der Mittagspause an mit Schminke dargestellten Fallbeispielen. Unfall in der Schulküche! Einsatz für die Schulsanitäterinnen Isabell und Laura. Eine Mitschülerin hatte sich am Handgelenk geschnitten und blutete stark. Auch nachdem sie bewusstlos wurde, blieben die beiden ruhig und meisterten das Fallbeispiel souverän. Bei der vermeintlichen Schlägerei im Pausenhof oder beim Treppensturz bewiesen die „Neulinge“ gute Nerven und lösten die ihnen gestellten, nicht immer einfachen Aufgaben sehr gut. 
Das Fazit der acht Schülerinnen: Es war spannend, hat Spaß gemacht und etwas fürs Leben haben sie auch noch gelernt. 
 
 
Text und Foto: Theresa Lorey, 10 c 
 
    
 
Es waren dabei: 
Laura Gehrsitz, Isabell Kleinschnitz, Jana Koßner, Natascha Schantura, Leonie Dill (6 b), Lena Sauer, Verena Schöderlein und Annika Zink (6 a). 
 


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