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Mädchenrealschule recycelt für die Bildung


06.02.2009

Mädchenrealschule recycelt für die Bildung
Aus leeren Tonerkartuschen werden neue Flachbildschirme
Schülerinnen in einer von Franziskanerinnen geführten Realschule zum bewussten Umgang mit der Schöpfung erziehen und dabei sogar noch die Schulausstattung verbessern – ein Anreiz, dem auch die Mädchenrealschule Volkach nicht widerstehen konnte. So sammelt sie seit vielen Jahren leere Druckerpatronen, Tonerkartuschen und alte Handys, die sie in dem Projekt „Meike – der Sammeldrache“ gegen neue Materialien für die Schule einlösen kann. In der bundesweiten Aktion, an der rund 13.000 Schulen sowie 5.000 Kindergärten teilnehmen, belegte die Mädchenrealschule 2009 sogar Platz 20.
Das System ist denkbar einfach: Das von der Stiftung Lesen und dem Recyclingunternehmen Interseroh ins Leben gerufene Projekt hilft Kindern und Jugendlichen, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. In Schulen und Kindergärten werden Sammelboxen postiert, die von Interseroh kostenlos abgeholt werden. Für die gesammelte Menge von Leermodulen werden GUPs (Grüne Umwelt-Punkte) verteilt. Mit Hilfe der fiktiven Währung kauft die Schule in „Meikes Kaufladen“ neue Materialien. Im Jahre 2009 vergaben die Initiatoren für die  besonders fleißigen Sammler, Platz 1 bis 30, zusätzliche Prämien.
„Viele Unternehmen, bei denen Eltern unserer Kinder arbeiten, unterstützen unsere Schule mit ihren leeren Druckerpatronen oder Tonerkartuschen. Jahrelang war  die EDV-Abteilung des Ordinariats in Würzburg unser größter Sponsor. Wir freuen uns über jeden Sponsor. 
Durch das Einlösen der gesammelten Punkte konnten wir für unsere Schule z. B. viele Flachbildschirme, eine Flipchart, Spielmaterialien für den Hort u.v.m. beschaffen, für die sonst kein Geld übrig gewesen wäre. Außerdem trägt das Projekt ‚Meike – der Sammeldrache’ gleichzeitig zur Verringerung des CO2-Ausstoßes bei“, freut sich Sr. Inge Höning, Schulleiterin. 
Das Sammelsystem wird bereits von etwa 8.000 Sponsoren aus ganz Deutschland unterstützt, die durch ihr soziales Engagement den Kindern und Schülern bessere Beildungsbedingungen ermöglichen.


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