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Orientierungstage der Klasse 9 b


15.12.2014

Orientierungstage der Klasse 9 b
Jesus spricht: Ich bin das Licht der Welt
 
Am Mittwoch, den 10.12.2014 hieß es für die Klasse 9 b: Auf nach Bamberg ins Montanahaus. Dort sollten sie drei Tage Zeit für sich und für die Klassengemeinschaft haben.
Die Mädchen berichten:
Als erstes hatten wir etwas Zeit, um die Zimmer zu beziehen. Danach bekamen wir von einer Schwester eine kleine Hausführung. Wir trafen uns dann im Gruppenraum und besprachen ein paar wichtige Regeln für unseren Aufenthalt dort. Nachdem wir kurz im Meditationsraum waren und Fr. von Wiethersheim uns auf eine Gedankenreise mitnahm, gab es dann das Mittagsessen, was uns allen ziemlich gut schmeckte.
Die Schülerinnen sollten zunächst im Haus ankommen, sich entspannen und wohlfühlen. Die Fantasiereise bot die Möglichkeit Abstand zum Alltag zu gewinnen. Sie konnten so in ihrer Fantasie alle Gedanken, Gefühle, Bilder, die ihnen durch den Kopf gingen, wie Ballast abwerfen und geistig in eine Truhe packen. Im Anschluss hatten die Schülerinnen die Möglichkeit zu malen, was sie in die Truhe gepackt haben und den anderen auf freiwilliger Basis davon zu erzählen.
Nun durften wir kurz nach Bamberg und einkaufen gehen, denn wir mussten uns eine Postkarte, die uns gefällt, besorgen. Als dann alle wieder da waren, haben wir uns im Gruppenraum getroffen und über die Karten, die wir ausgesucht hatten, geredet und erzählt, was uns an ihr gefällt bzw. wieso sie uns angesprochen hat. Nach dem Abendessen spielten wir noch viele Spiele, die unsere Gemeinschaft stärken sollten und als letztes gingen wir in den Meditationsraum und lauschten der beruhigenden Musik und haben ein bisschen gesungen. Nun gingen wir in die Zimmer und bis 22:00 Uhr sollten alle schlafen.
Sie sollten dabei reflektieren, was eine Eigenart und Chance ihrer individuellen Persönlichkeit ist und erleben, dass der christliche Glaube ihnen Sinn im Leben vermitteln kann. Am Beispiel vom Hl. Franziskus durften die Mädchen nachempfinden, wie „ihm ein Licht aufgegangen ist“ und sich Gedanken über ihren bisherigen Lebensweg machen. Dabei wurden mit einem Wollfaden jeweils „Lebenswege“ aufgeklebt, die Höhen und Tiefen, lichterfüllte Momente und Dunkelheit markierten. Die Spiele sorgten für viel Gelächter und vermittelten dabei das Gefühl, angenommen zu sein. Die Klasse sollte dazu bewegt werden, es als ihre Aufgabe zu betrachten, dass sich alle in der Klasse wohlfühlen können.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück trafen wir uns im Gruppenraum und wir erfuhren, dass wir gleich etwas basteln sollten. Wir bastelten eine Laterne mit Sternenmustern. Als alle fertig waren, gab es Mittagessen. Nun durften wir wieder kurz in die Stadt. Anschließend spielten wir ein paar Spiele, z.B.: Man hat einen Partner, der dir die Augen verbindet und dich durch das Gebäude führt oder jeder bekam eine Wolke auf den Rücken und die Mitschülerinnen mussten bei allen darauf schreiben, was sie an demjenigen mögen.
Die Schülerinnen sollten zunächst beim Basteln ganz bei sich bleiben können um danach eine Aufgabe gemeinsam zu bewältigen. Diese war dann geglückt, wenn alle das Ziel erreichten, was wiederum nur gelingen konnte, wenn die Klasse gut kommunizierte und zusammenhielt. Die Einzelne musste dabei manches Mal eigene Interessen zurückstellen, damit die Gemeinschaft es schaffen konnte.
Nach dem Abendessen schauten wir einen Film. Daraufhin gingen wir alle schlafen.
Inhalt des Films: Ein christlicher kleiner Junge wird auf einer Wüstenwanderung von seiner Mutter als Jude ausgegeben und nach Israel geschickt, damit er überleben kann. Seine Adoptivfamilie und ein alter Mann werden für ihn zur Rettung und zum Licht.
Am Freitag Morgen nach dem Frühstück erzählte uns Frau Hertle von der Hl. Luzia und danach bereiteten wir in Gruppen noch den bevor stehenden Gottesdienst vor. Dieser wurde fast komplett von uns gehalten und er war gar nicht mal so schlecht.
Und das galt es zu erkennen: Gott braucht uns, um Licht in dieser Welt zu verbreiten.
Zum Schluss setzten wir uns alle noch einmal im Kreis zusammen und jede sagte, was ihr gut gefallen hatte oder was noch hätte besser laufen können.
So konnten sich die Jugendlichen bewusst werden, was ihnen an diesen Tagen wichtig war und welche Erfahrungen oder Erkenntnisse sie mit nach Hause nahmen.
 
 
Text: Frau Kerstin Hertle und Schülerinnen der Klasse 9 b
Fotos: Frau Ingrid v. Wietersheim, Frau Kerstin Hertle
 


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