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Orientierungstage der Klasse 9 b in Bamberg


30.11.2017

5 Bilder in der Galerie "9 b - Orientierungstage" vorhanden.

 
Orientierungstage der Klasse 9 b in Bamberg
28.11. – 30.11.2017
 
Am Dienstag, den 28.11.2017 starteten wir, die Klasse 9 b mit den Lehrerinnen Frau Eißner und Frau von Wietersheim, in die Orientierungstage. Um 08:30 Uhr fuhren wir mit einem Bus und voller Vorfreude nach Bamberg ins Montanahaus. Bei unserer Ankunft dort begrüßte uns Sr. Carmen sehr herzlich. Anschließend bezogen wir die Zimmer. Wir trafen uns zum ersten Mal mit den Lehrkräften um 10:30 Uhr im Mediationsraum, wo wir eine Entspannungsreise machten. Danach sollten wir unsere Gedanken in eine „Schatz¬kiste“ schreiben oder malen. Nach der Phantasiereise gab es Mittagessen. Das schmeckte allen Schülerinnen sehr gut. Danach bekamen wir ein wenig Freizeit, in der wir die Mög¬lichkeit hatten, die Bamberger Innenstadt zu erkunden. Gegen Nachmittag, als wir den Gruppemraum wieder betraten, überlegten wir uns, warum innerhalb unseres Stuhl¬kreises verschiedene Fotos lagen. Zuerst betrachteten wir die Bilder nur, dann musste sich jede ein Bild aussuchen, welches unsere Persönlichkeit widerspiegelt. Dieses gab jede dann den Lehrerinnen und wir sollten vor die Tür gehen und verweilen. Nach fünf Minuten ließen sie uns wieder herein. Jede fand nun eines der ausgewählten Bilder unter ihrem Stuhl. Nun mussten wir nacheinander erraten, zu wem es gehört. Dies ging solange, bis jede ihr eigenes Bild, mit dem man sich nun näher vorstellen konnte, vor sich hatte. Jede konnte nämlich nun noch ein paar ergänzende Worte zu „ihrem“ Bild sagen und er¬klären, warum dieses so gut zu ihr passe. Nach dem leckeren Abendessen beschäftigten wir uns in Kleingruppen mit Lebensläufen von verschiedenen Heiligen. Wir erkannten, wie sie Gottes Liebe erkannt haben, wie ihnen im Leben „ein Licht aufgegangen“ war und wie sie beschlossen haben, Gottes Liebe also ihr „Licht“ an andere Menschen weiterzu¬geben. 
Jede Schülerin suchte sich im Anschluss eine Person, der sie vertraute. Eine der beiden bekam die Augen verbunden. Nun lief das 2er-Team durch das Haus. Das Wichtigste bei dieser Übung war das Vertrauen in den Anderen. Nach dieser vertrauensvollen Aufgabe haben wir uns gegenseitig mit Stecknadeln einen Zettel an den Rücken geheftet. Auf diesem Blatt stand: „eigener Name“, ich mag an dir …“ Jetzt durfte jede jedem das auf das Papier schreiben, was man an dieser Person besonders gerne mag. Unsere Klasse entschied sich nach dem Abendlob dafür, zusammen ein bisschen zu reden und ein paar Spiele zu spielen. Um 22:00 Uhr war Bettruhe und jede musste in ihrem Zimmer sein. 
Der nächste Tag begann um 08:00 Uhr mit dem Frühstück. Eine Stunde später trafen wir uns im Gruppenraum. Wir beschäftigten uns mit verschiedenen Übungen und Spielen zur Stärkung der Gemeinschaft und zur Selbst- bzw. Fremdeinschätzung. Im Anschluss erzählten wir uns mit Hilfe eines Erzählsteins, was uns an unserer Klasse stört. Einige wünschten sich mehr Ruhe in der Klasse, andere mehr Zusammenhalt. 
So wie am vorherigen Tag hatten wir auch heute nach dem guten Mittagessen ein weinig Freizeit. Daraufhin trafen wir uns wieder alle zusammen im Gruppenraum, um ein Tage-buch kreativ zu gestalten. Danach folgte das Abendessen. Nach der Stärkung schauten wir einen Film. Er hieß „Gehe und Lebe“. Der Film handelte von einem Jungen namens Schlomo, der in einem Flüchtlingslager von seiner leiblichen Mutter weggeschickt wurde, um ein besseres Leben führen zu können. Dies gelang, indem er sich als Kind einer Mut¬ter ausgab, deren richtiges Kind kurz vorher verstorben war und welche Jüdin war. Mit Tricks wurden sie nach Jerusalem gebracht. Dort wurde er als Jude angenommen, obwohl er Christ war. Nur die „neue“ Mutter und er wussten es. Nachdem die vorgetäuschte Mut¬ter verstarb, bekam Schlomo Adoptiveltern. Anfangs fühlte er sich nicht so wohl und hatte in der Schule einige Probleme, doch dies regelte sich im Laufe der Zeit. Nach der Schulzeit beschloss er Medizin zu studieren, um den Menschen aus seiner ursprünglichen Heimat helfen zu können. Dieses setzte er in die Tat um und traf dabei am Ende des Films auch seine leibliche Mutter wieder. 
Am Donnerstag, nach dem gemeinsamen Frühstück, räumten wir unsere Zimmer. Darauf¬hin gestalteten wir im Gruppenraum noch Plakate, auf denen jede schreiben konnte, wie sie die Orientierungstage empfunden hat und was man sich weiterhin für die Klassenge¬meinschaft wünscht. Zuletzt wurden wir in kleine Gruppen eingeteilt um den Abschieds¬gottesdienst vorzubereiten. Eine Gruppe erklärte sich sogar bereit, ein kleines Rollenspiel einzustudieren. Nach diesem Gottesdienst bedankten wir uns für alles, machten uns auf den Weg zum Bus und fuhren zurück nach Volkach. 
Mit guter Laune kamen wir nach knapp einer Stunde an. Unsere Eltern standen bereits am Bahnhof und warteten auf uns. 
Abschließend können wir, die Klasse 9 b sagen, dass es eine tolle gemeinsame Zeit war, unsere Klasse auch noch mehr zusammengewachsen ist und dass wir die Orientierungs-tage jeder Zeit gerne wieder machen würden.
 
Text: Julia Finzel und Elena Jonas (Kl. 9 b)
Fotos: Frau Ingrid v. Wietersheim
 


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