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OGS: Ausflug


07.10.2013

OGS-Ausflug: Festung Marienberg und Mainfränkisches Museum in Würzburg


Die sechste Stunde entfiel für uns am vergangenen Mittwoch, den 10.07.2013, denn am Busbahnhof stand schon der Bus nach Würzburg bereit. Alle Schülerinnen, die im laufenden Schuljahr die offene Ganztagsschule besuchten, durften zur Festung Marienberg mitfahren. Dort angekommen wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Während eine Hälfte von uns mit Frau Plutz, Frau Hertle und Sr. Ruthilde ins Mainfränkische Museum ging, erkundeten Herr Christof und Frau Weiß mit den anderen Mädchen das Gelände der Festung.

„Das Museum war wirklich groß, aber am besten haben mir die Portraits gefallen, die einen immer ansehen, auch wenn man von einer Ecke des Raumes zur anderen läuft“, stellte Marina beim Erkunden des Museums fest. Luisa, Carolina und Emma stickten währenddessen in einem anderen Trakt des Gebäudes an einem Teppich. Felizitas, Katharina und deren Freundinnen waren ganz Ohr, als sie die eine Museumswärterin auf einen Bezuar aus dem Magenstein eines Pferdes aufmerksam machte und sogleich wurden alle vorbeikommenden Lehrerinnen über das neu Erfahrene aufgeklärt. So machten es auch Anna und Christina, die fragten: Wollen Sie mal ein Zahlenrätsel machen?“ Dabei führten sie die Befragten mit Zahlen in die Irre, die sie von einem Gemälde abgemalt hatten. Der Clou dabei war, dass wohl in früheren Zeiten noch keine „4“, wie wir sie heute kennen, geschrieben wurde, sondern stattdessen die halbe Ziffer „8“.
Doch Langeweile kam auch bei der Besichtigung im Freien wahrlich keine auf, stattdessen ulkten wir über die „Pferdewaschanlage“ im Hof der Festung herum, erfuhren wir, dass früher z.B. die Kanonen und Kutschen im Zeughaus aufbewahrt wurden oder warfen einen Blick in den Bergfried mit dem Angstloch. Dieser Turm war die letzte Zufluchtsmöglichkeit bei einem Angriff, wurde aber auch für Gefangene genutzt. Dass sich eine Festung durch ihre sternförmige Anlage der Befestigungsmauern von einer Burg unterscheidet, leuchtete uns schnell ein. So konnten Feinde nämlich gleichzeitig von mehreren Seiten beschossen werden um ein Fallen der Festung zu vermeiden. Auch staunten wir nicht schlecht über die tolle Aussicht vom Fürstengarten aus auf Würzburg. Bereitwillig erzählte uns Herr Christof zu dem ein oder anderen Gebäude eine kleine Geschichte. Zurück von der Führung stärkten wir uns im Schatten erst einmal mit Wienern, Brötchen, Äpfeln und Müsliriegeln, unserem Lunchpaket aus der Schulküche, bevor wir gemeinsam den Fußmarsch in die Innenstadt hinunter antraten. Dort blieb uns noch ein wenig Zeit zum Einkaufen oder Eisessen, bevor der Bus uns am Residenzplatz wieder einlud und nach Volkach zurück brachte.

   

Text und Fotos: Kerstin Hertle



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