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Bericht über die Musicalfahrt 2009


01.04.2009

Bericht über die Musicalfahrt 2009
Am Mittwoch, den 01.04.2009 sind 91 Schülerinnen, der Klassen 8b, 9b ,9c ,10a ,10c und 9 Lehrer nach Stuttgart ins Musical „We will rock you“ gefahren.
Um 14:30 Uhr starteten wir pünktlich mit 2 Bussen am Bahnhof in Volkach, unser Ziel, Stuttgart erreichten wir um circa 17:30 Uhr. Das Musical begann um 18:30 Uhr.
Die Heimfahrt traten wir um etwa 22:00 Uhr an, bis 24:00 Uhr waren wir dann wieder in Volkach.
Dank der guten Organisation durch Herrn Genßler hatten wir einen unvergesslichen Abend.

Handlung:
In einer fernen Zukunftsgesellschaft auf dem Planeten e.bay, wie die Erde mittlerweile heißt, und die von der Firma Globalsoft unter der Leitung der Killer Queen diktatorisch regiert wird, ist „richtige“, handgemachte Musik verboten und schon fast in Vergessenheit geraten. Stattdessen wird der gleichgeschalteten Gesellschaft monotone, computererzeugte „GaGa-Musik“ diktiert. Ein Teil der Gesellschaft, vor allem eine Gruppe Jugendlicher, die sich selbst als „Bohemians“ bezeichnen, rebelliert gegen das Regime, kämpft für die Freiheit der Gedanken, der Mode und – im Wesentlichen – der Musik. Allerdings existiert noch die Legende, nach der irgendwo auf Planet e.bay noch Instrumente existieren sollen. Und nach der ein Mann, der „Dreamer“, in der Lage sein soll, sie zu finden.
Erster Akt:
Der Vorhang ist geschlossen und eine Reihe von Daten erscheint, die den Beginn und Verlauf der Rockmusik beschreiben, und schließlich deren Ende mit dem Verbot aller Musikinstrumente und der Verbannung nicht-computergenerierter Musik. Nachdem sich der Vorhang öffnet, befindet sich Bap, ein alternder Hippie, allein auf der Bühne und spricht vom Untergang der Musik, als plötzlich Khashoggi, Kommandant der Geheimpolizei von Globalsoft, auftaucht und ihn festnimmt, mit der Absicht, ihn in die „Seven Seas of Rhye“ zu verbannen; den Ort, an den alle Rebellen gebracht werden, nachdem ihr Verstand gelöscht wurde.
An der Highschool feiern einige Gaga-Kids, alle in gleicher Kleidung und gleichen Bewegungen, soeben ihren Abschluss. Kurz darauf betritt Galileo die Bühne, stotternd, verunsichert und bereits rein optisch – in Lederjacke und Jeans – ganz und gar kein Gaga-Kid. Die anderen ignorieren ihn, lediglich eine Lehrerin nimmt sich seiner an und versucht, ihn wieder aufzubauen und zur Vernunft zu bringen, während er ihr von seinen Träumen berichtet, in denen er Worte und Geräusche – Liedtexte aus alter Zeit – hört, die er nicht versteht. Doch auch sie kann ihn nicht überzeugen, da sich Galileo nicht der Gaga-Welt anpassen will. Nur wenige Minuten später findet er sich gefangen in einer Laserzelle wieder. Die Lehrerin, offenbar eine Spionin, hat Kommandant Khashoggi informiert und berichtet ihm nun von Galileos eigenartigem Verhalten.
Nachdem er weggebracht wurde, erfährt Khashoggi noch von einer weiteren potentiellen Rebellin. Scaramouche (ist eine typische Außenseiterin, schwarz gekleidet und störrisch und wird dafür auch von den Teen Queens, fünf angesehenen Gaga-Girls, aufgezogen, wovon sie sich jedoch nicht beeindrucken lässt. Auch sie wird von Khashoggi festgenommen.
Nun nimmt auch die Killer Queen persönlich, umringt von ihren Yuppies, Teil am Geschehen und fragt den Kommandanten nach der Legende, an die die Bohemians glauben und nach der es irgendwo auf dem Planeten noch Musikinstrumente geben soll. Mit dem Entschluss, diese zu zerstören, wendet sie sich wieder ihrer Arbeit zu und lässt Galileo von Khashoggi verhören.
Schließlich finden sich dieser und Scaramouche mit Bandagen um den Kopf in einem Krankenhaus wieder. Nachdem Galileo von seinen Träumen berichtet und sie erkennen, dass sie als Außenseiter im gleichen Boot sitzen, fliehen sie gemeinsam.
Die Killer Queen hat unterdessen ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt und sich auf die Suche nach den angeblich noch existierenden Instrumenten begeben. Gemeinsam mit Khashoggi kommt sie zu dem Schluss, dass die „Rhapsody“, an die die Bohemians glauben, nun nie wahr werden kann, und dass sie am Ziel angelangt sind.
In einer Einöde betreten zwei eigentümlich gekleidete Gestalten die Bühne, eindeutig keine Gagas. Die beiden gehören augenscheinlich zu den Bohemians, Britney weist seine Freundin Ozzy an, auf ihn zu warten, während er sich auf die Suche nach dem Mann begibt, der die Musik wiedererwecken kann. Schnell verstecken sie sich, als sie Stimmen vernehmen. Diese gehören zu Galileo und – wie er sie nach einem Namen aus seinen Träumen benannt hat – Scaramouche, die trotz seiner wirren Erzählungen von seinen Träumen Freundschaft mit ihm schließt. Die beiden werden von Meat und Britney angegriffen und als Spione verdächtigt, doch nachdem Galileo auch ihnen von seinen Träumen berichtet und eine entsprechende Probe besteht, begeben sich alle gemeinsam auf den Weg zum „Heartbreak Hotel“, der Basis der Bohemians. Dort erfahren sie einiges über deren Aufgabe, die Namen, die sich die Bohemians selbst geben, sowie über die Vergangenheit, darunter auch die verstorbenen Helden der Musikgeschichte. Und noch eine Erkenntnis wird ihnen vermittelt: Was heutzutage als Musik bezeichnet wird, ist keine Musik, da sie nicht aus Liebe geschrieben wurde wie in der Vergangenheit. Doch noch bevor sich die beiden richtig bei den Bohemians einleben können, wird das Heartbreak Hotel von Khashoggi und seiner Secret Police gestürmt. Die Bohemians werden festgenommen, nur Scaramouche und Galileo entkommen, weil sich Britney für sie opfert.
Zweiter Akt:
Die Gaga-Kids leben weiter in ihrer perfekten Welt, während die beiden Entkommenen entsetzt feststellen, dass ihnen im Krankenhaus Wanzen eingepflanzt wurden, welche sie nun entfernen. Nachdenklich kommen sie zu dem Schluss, dass sie nun als einzige übrig sind und wahrscheinlich bald sterben werden, und gestehen sich ihre Liebe. Die Bohemians werden von Khashoggi einer Folter unterzogen, bevor dieser ihre Gehirne auslöscht und sie in die Seven Seas of Rhye verbannt.
Am nächsten Morgen wacht Galileo schweißgebadet aus einem Traum auf, der von den Seven Seas handelte. Nachdem sie gemeinsam vermuten, wo sich diese befinden könnten, verkündet Galileo, sich allein auf den Weg dorthin zu begeben und gerät in Streit mit seiner Freundin, die sauer darüber ist wie sehr er sie unter- und sich überschätzt. Wütend stürmen die beiden auseinander, um sich nun auf rein geschäftlicher Basis auf den Weg zu den Bohemians zu begeben.
Um die Nachricht über die gefangenen Rebellen der Killer Queen zu überbringen, unterbricht Khashoggi diese auch beim Spiel mit ihren Sex Yuppies, muss ihre anfängliche Freude über die gute Nachricht jedoch unterbrechen, indem er hinzufügt, dass Galileo und Scaramouche entkommen konnten. Seine Vorgesetzte ist darüber alles andere als begeistert und entledigt sich seiner.
Nach wie vor streitend kommen Scaramouche und Galileo bei den Seven Seas of Rhye an – einer Bar, in der sie sowohl die apathisch dreinblickenden Bohemians, als auch Bap, der nun als Barkeeper dort arbeitet, antreffen. Von ihm erhalten sie zahlreiche wertvolle Informationen über die Vergangenheit, den Verfall der Musik und nicht zuletzt über die Gruppe „Queen“, die die Zukunft vorausahnten und die letzten Instrumente versteckten. Gemeinsam kommen sie hinter die Bedeutung von Galileos Träumen und machen sich, gemäß einer Statue Freddie Mercurys, auf den Weg zum zerstörten Wembleystadion, um die Instrumente zu finden. Dort angekommen, finden sie jedoch nichts als Trümmer und Galileo bricht enttäuscht zusammen. Scaramouche, davon alles andere als angetan, holt ihn wieder auf die Beine und meint, sie sollten ohne Instrumente Musik machen. Erst als Galileo dies erkennt, platzt im Hintergrund plötzlich eine Säule auf und offenbart die verlorene Gitarre Brian Mays. Nachdem Scaramouche, als einzige in der Lage, sie zu spielen, diese an sich nimmt, kontaktiert Bap alle Menschen auf Planet e.bay, darunter auch die Killer Queen, welche nun durch die Macht des Rock besiegt wird , woraufhin alle Bohemians befreit wieder auftauchen. Als Zugabe und gleichzeitig als Abschluss wird noch das Lied gesungen.

Bericht von Luise Wehner, 10 a
 
 

 



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