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Mit Vogelkirsche und Eiche in die Zukunft


01.12.2016

Schülerinnen der Mädchenrealschule pflanzten 500 Jungbäume bei Dimbach
 
6 Bilder in der Galerie "Baumpflanzaktion" vorhanden.

 
Dimbach   "Das ist ganz schön anstrengend. Es macht aber auch viel Spaß", sagte eine Siebtklässlerin am Freitagvormittag in einem Waldstück bei Dimbach. Etwa 50 Schülerinnen der Mädchenrealschule Volkach pflanzten gemeinsam mit Revierförster Max Bartholl 500 Jungbäume. Die Baumpflanzaktion im Stadtwald Volkach war eine Aktion zum Thema "Nachhaltigkeit" im Rahmen des 775-jährigen Jubiläums der Dillinger Franziskanerinnen, die seit 160 Jahre in Volkach wirken.
Mit Spaten, Arbeitshandschuhen und Gummistiefeln ausgerüstet packten die jungen Frauen kräftig mit an. Auch Schwester Kunigild Steer als Vertreterin des Klosters ließ es sich nicht nehmen, einen aktiven Beitrag für unsere Umwelt zu leisten. "Die Dillinger Franziskanerinnen haben weltweit in Indien, Brasilien, Nordamerika, Spanien und Deutschland bereits mehr als 5000 Bäume gepflanzt", klärte Schwester Kunigild die Mädchen auf. Zwei Lebens- und zwei Obstbäume fanden dieses Jahr bereits ihren Platz auf dem Schulgelände der Mädchenrealschule. Organsiert von Konrektorin Kerstin Petz und Biologielehrerin Angela Hauck fügten die Schülerinnen nun eine weitere Aktion hinzu und legten eigenständig unter Anleitung der Revierförster und Stadtgärtner eine eingezäunte Kultur an. "Die Mädchen machen das im Sinne des Nachhaltigkeitsprinzips, um einen wichtigen Beitrag für die eigene Zukunft und die ihrer Kinder und Kindeskinder zu leisten", sagte Kerstin Petz.
Ein Stück Wald mit Schulklassen anzulegen hat seit einigen Jahren Tradition in Volkach. "Auf diesem Waldgelände bei Dimbach war bisher viel Verunkrautung", erklärte Revierförster Bartholl. Zwischen Vogelkirsche, Trauben- und Roteiche würden "Exoten" und Mischbaumarten wie Esskastanie und Orientbuche, Linde und Hainbuche eingepflanzt.
Das Engagement der beiden Schulklassen an diesem Vormittag gefiel Bürgermeister Peter Kornell so sehr, dass er eigenhändig die Mädchen mit Erfrischungsgetränken versorgte. Leberkäsbrötchen für das leibliche Wohl brachte Schwester Kunigild mit. Als kleines Dankeschön überreichte sie allen fleißigen "Waldarbeitern" ein Tau-Zeichen und ein Baumscheibchen als Schlüsselanhänger. Die meisten Mädchen hatten noch nie einen Baum gepflanzt. Sie waren dankbar für die außergewöhnliche Aktion an der frischen Waldluft.
 
Mit viel Begeisterung pflanzten die Siebtklässlerinnen der Mädchenrealschule zusammen mit Schwester Kunigild Steer und ihren Lehrkräften etwa 500 Jungbäume in einem Waldstück bei Dimbach.
 
Bericht und Fotos Peter Pfannes (Mainpost)
 


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