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Märchen


13.11.2013

„Es war einmal ...“

Am Freitag vor dem dritten Advent bekamen drei Klassen aus der Mädchenrealschule Volkach Besuch. Frau Kerstin Lauterbach kam zu uns, eine echte Märchenerzählerin. 
Seit Jahrhunderten gibt es Märchen. Alle Länder und Kulturen verfügen über einen reichen Schatz. Die Texte bergen in sich Werte, Wahrheiten und Bilder der inneren menschlichen Welten. Sie beschäftigen unsere Gedanken und wärmen das Herz. 
Märchen werden lebendig, wenn man sie erzählt. Aber gut erzählen, kleine wie große Zuhörer zu „verzaubern“, das ist eine Kunst, die in früheren Zeiten öfter praktiziert wurde als heute. 
Es ist uns gelungen zum 13.11.2013  eine ausgebildete Märchenerzählerin in die Schule einzuladen, um diese alte Tradition wieder aufleben zu lassen im Rahmen des Deutschunterrichtes. 
Die Schülerinnen sollten erfahren, wie unterhaltsam und spannend eine Geschichte präsentiert werden kann auch ohne moderne Technik und „nur“ mit der menschlichen Stimme und Gestik.

Mittels einer Klangschale holte Frau Lauterbach die Schülerinnen aus dem unruhigen Klassenleben in eine Haltung der Aufmerksamkeit und Ruhe. Jetzt konnte es losgehen, alle hörten zu. Passend zur dunklen Jahreszeit (draußen herrschte nebeliges Dezemberwetter)  ging es in der Geschichte um eine Dorfgemeinschaft, die von der Sonne nicht besucht wurde. Es war dunkel und kalt. Eine junge, schwangere Frau machte sich auf den Weg zur Sonne. Ein weiter Weg. Unterwegs gebar sie ihren Sohn, der, als er erwachsen war und seine Mutter zu alt, deren Weg und Mission übernahm. Er erreichte sein Ziel und die Sonne besuchte ab diesem Zeitpunkt sein Dorf jeden Tag. Die Bewohner freuten und umarmten sich.
Die Schülerinnen hatten verstanden und waren mit Freude und Engagement dabei, das Märchen in einem Spiel lebendig werden zu lassen.
Sie wussten, wann es in ihrem Leben dunkel ist, wann es hell wird und dass es jemanden gib, der die Sonne scheinen lassen kann bis in unsere Herzen hinein.
 

 

MRSV Frau W. Girwidz



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