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Kindesmissbrauch via Internet


31.05.2017

Heike Ott, KHM'in von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Würzburg
Heike Ott, KHM'in von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Würzburg
Kindesmissbrauch via Internet
Aufklärung durch die Kriminalpolizeiliche Beratungsstelle
 
 
Meist gehören Handy und Internet zum Alltag unserer Kinder. 
 
Ihre Unbefangenheit macht junge Menschen jedoch anfällig für unangenehme Erlebnisse im Bereich der neuen Medien. Aufklärung zu sexueller Gewalt muss sich daher immer auch mit den Möglichkeiten digitaler Kommunikation befassen.
 
Aus diesem Grunde luden wir Frau Heike Ott, KHM'in von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Würzburg am 31. Mai 2017 ein. Sie klärte unsere Mädchen über diese Gefahren auf. 
 
Viele Täter und Täterinnen wenden online die gleichen Strategien an wie im direkten Kontakt mit Kindern und Jugendlichen. Vor allem über soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram oder Snapchat bauen sie eine Beziehung zum Mädchen auf. 
 
Eine falsche Online-Identität anzugeben, fällt leicht und vereinfacht Tätern und Täterinnen ihr Vorgehen. Sie schaffen es zum Teil durch geschickte Strategien, das Mädchen dazu zu verleiten, sich vor einer Webcam auszuziehen und zu berühren. 
 
Frau Heike Ott erzählte anschaulich über ihre beruflichen Erfahrungen - die Mädchen aus den 6. und 7. Klassen hatten viele Fragen. Es stellte sich heraus, dass auch „unsere Mädchen“ schon Erfahrungen in diese Richtung gemacht haben. Es wurde ebenso darauf eingegangen, wie die Mädchen in so einem Fall reagieren sollen. 
 
Frau Ott freute sich über die Einladung und begrüßte es sehr, dass wir als Schule ihr die Möglichkeit gaben, darüber zu sprechen. „Ich bekomme viel zu wenig Anfragen, die speziell dieses Thema betreffen“, meinte sie zum Schluss.
 
 
Text: Frau Anette Zinkl
Foto: Frau Heike Ott
 
 


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