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Fidget Spinner – ohne Kugellager bewegt sich gar nichts! Klasse 9 c zu Besuch bei SKF in Schweinfurt


04.08.2017


    
Als 1500. Besucherin des Berufsinformationstags in Schweinfurt (SBIT) hatte Jana Krämer, Klasse 9 c, einen Besuch mit ihrer Klasse bei SKF in Schweinfurt gewonnen. Deshalb bekamen die 28 Mädchen mit ihren begleitenden Lehrkräften Frau Kerstin Petz und Frau Kerstin Hertle am 25.07.2017 eine exklusive Führung mit Einblicken in die Firmengeschichte und –philosophie sowie den Ausbildungsbetrieb des Unter¬nehmens. Verliehen wurde der Preis vom Veranstalter des Berufsinformationstages, den Wirtschaftsjunioren Schweinfurt. So begleiteten Frau Alexandra Morrison von den Wirtschaftsjunioren und drei ihrer Kollegen an diesem Tag die Klasse der Mädchenrealschule Volkach. 
 
Schon zu Beginn des Tages zeigte sich, dass dem Namen nach den Schülerinnen das Industrieunternehmen durchaus ein Begriff war, doch kaum jemand der jungen Besucherinnen schon etwas über die Herstellung und den Einsatz von Kugellagern wusste. Ausgehend vom allseits bekannten Fidget Spinner erklärte Herr Jürgen Stürzenberger, Ausbildungsleiter bei SKF, an Hand eines kurzen Films, wo im Alltag uns überall Kugellager begegnen. Die Mädchen staunten nicht schlecht, dass sich das kleinste (2 mm groß) dieser Art im Zahnarztbohrer versteckt und das größte mit 16 t Gewicht in einer Windkraftanlage dafür sorgt, dass sich die Rotoren drehen. Die Schülerinnen erkannten: „Eigentlich stecken Kugellager überall - immer, wenn sich etwas dreht oder bewegt sind sie im Einsatz.“  
 
Näheres zu der 1907 gegründeten Firma, die als internationales Unternehmen über mehr als 130 Produktionsstätten verfügt und deren Mitarbeiter über fundiertes Fachwissen und Kompetenzen in den Bereichen der Bewegungstechnik verfügen, wurde den Besuchern an Hand einer kurzweiligen Präsentation näher gebracht, bevor man aufgeteilt in drei Gruppen von je einem bzw. einer Auszubildenden durch die Lehrwerkstätten geführt wurde. Spätestens jetzt wurde vielen klar, dass Berufe wie Zerspanungsmechaniker, Elektroniker, Mechatroniker oder Industriemechaniker zwar immer noch typische Männerberufe, aber für Mädchen nicht weniger interessant sind. „Die Zeiten, in denen man in diesen Bereichen schwer heben oder monoton arbeiten musste, sind längst vorbei“, erklärten die einzelnen Bereichsleiter vor Ort. „Zahlreiche Maschinen kommen zum Einsatz und erleichtern den Berufsalltag. Gefragt ist Know-how.“ Aufgemerkt wurde zudem, als Herr Stürzenberger über die bei SKF ausgebildeten Berufe erzählte, das Bewerbungs- und Einstellungsverfahren der Firma vorstellte und wertvolle Tipps zum Bewerbungsgespräch sowie Einstellungstest gab. Er schloss mit dem Rat: „Macht ein Praktikum, es kann euer Türöffner in einen Betrieb wie SKF sein, in dem ihr nicht nur sehr gut ausgebildet werdet, sondern auch später viele Möglichkeiten zu eurer persönlichen Weiterentwicklung habt!“   
 
Die Klasse 9 c bedankt sich für diesen interessanten Einblick bei SKF in und den Wirtschaftsjunioren Schweinfurt.
 
Text: Frau Kerstin Hertle
Foto: Herr Florian Höldl (Wirtschaftsjunioren SW)
 


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