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Viele neue Gesichter für das „Tau“ Wir sind die Neuen an der Mädchenrealschule Volkach


20.12.2012

Viele neue Gesichter für das „Tau“
Wir sind die Neuen an der Mädchenrealschule Volkach

„Vor dem ersten Schultag hatte ich schon ein bisschen Angst“, gibt Anna, eine Schülerin der zwei neuen fünften Klassen, zu. „Ich war die Einzige von meiner Grundschule, die hierher gegangen ist, deshalb kannte ich niemanden. Das war komisch.“ Meistens sind sie zwar nicht alleine, wie Anna, sondern kennen mindestens eine andere Mitschülerin. Aber ganz ohne ein mulmiges Gefühl im Bauch stehen wohl die wenigsten Mädchen am Morgen des ersten Schultags in der Aula der neuen Schule. „Man weiß ja nicht, wie die anderen Kinder so sind“, sagt Eva „und ob die Lehrer auch nett sind“, ergänzt Jana. Dana meint: „In meiner alten Schule wurde ich oft gehänselt, deshalb bin ich froh, dass ich nun hier bin. Mir gefällt es bis jetzt sehr gut an der Mädchenrealschule.“ „Mir auch“, stimmt Carolina mit ein. „Keine Jungs mehr, die einen ärgern.“ Darüber sind sich viele einig. So ganz unter Mädchen, das ist schön. Mittlerweile sind die ersten Schultage längst „Schnee von gestern“ und die Mädchen haben sich alle gut eingelebt an der MRS Volkach. Jede weiß sicher, in welchen Bus sie einsteigen muss und ganz fremd fühlt sich wohl keine der Neuen mehr, was auch zum großen Teil den Tutorinnen zu verdanken ist. Sie kümmern sich ganz besonders in der Anfangszeit um die jüngeren Mädchen, helfen beim Kennenlernen und Zurechtfinden. „Wir haben sogar schon ein paar Exen geschrieben“, erzählen die ehemaligen Grundschülerinnen heute stolz und erklären, dass man immer daran denken muss, die Hefteinträge für jedes Fach zu lernen. „Das ist manchmal echt viel“, jammern sie zwischendurch, als gehörten sie schon längst zu den „alten Hasen“. Die Lehrer schmunzeln dazu nur: „Ja, theoretisch wissen sie alle gut, wie es läuft. Aber…“. Doch nicht nur den Lehrern, sondern auch den Betreuern in der OGS (Offenen Ganztagsschule), in der viele der Mädchen ihre Hausaufgaben und Übungen erledigen, ist klar: „Aller Anfang ist schwer“ und „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“ Aber hier helfen alle mit, dass Jede, so gut es geht, unterstützt wird.
 
                  
 
 
  
Text: Frau Kerstin Hertle
Bild: Frau Kerstin Hertle 
(Schülerinnen der 5. Klassen) 
Franziskanische Tau-Zeichen, 
                   dargestellt durch die Schülerinnen
 

 



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