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Der OGS-Ausflug


20.07.2016


     

     
 
     
 
Der OGS-Ausflug
 
Die OGS der Mädchenrealschule Volkach besuchte am 20.07.2016 das Schloss und die Falknerei in Schillingsfürst. Dort besichtigten wir als erstes das Schloss, das in letzter Zeit zu einem Museum wurde, und bekamen viel darüber erzählt. Neugierig spazierten wir durch die Räume. Von einer netten Schlossführerin bekamen wir viel erklärt, sodass wir darüber nun Bescheid wissen.
Anschließend rannten wir aufgeregt den Lehrern davon und machten uns auf den Weg zur Flugschau, um einen schönen Platz im Schatten zu bekommen. Dort erklärte uns eine Frau viel über Raubvögel und Eulen. Sie ließ die Vögel sogar über uns fliegen. Danach kauften sich einige ein Souvenir von den Tieren. Wir hatten dann noch Zeit im nahen Gasthof Pommes zu essen und ein Eis zu schlecken. Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Volkach, wo wir von unseren Eltern abgeholt wurden. Es hat uns sehr gefallen.
 
Text: Hannah und Lea v. Fritschen, Kl. 5 b
 
 
Besuch von Schloss und Falknerei Schillingsfürst
 
Am Mittwoch, dem 20.07.2016 unternahm die OGS einen Ausflug zum Schloss Schillings-fürst. Zuerst wurde die Gruppe aufgeteilt, damit nicht zu viele Leute gleichzeitig in der Schlossführung sind. Wir besichtigten den Nordflügel, denn im Südflügel lebt noch die alte Fürstin und ihre Tochter. Während der Schlossführung erzählte die Führerin viel über die Familie der Fürsten Hohenlohe-Schillingsfürst, die früher darin gelebt hatte, dass eine Fürstin, eine geborene Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein, zum Beispiel eine gute Jägerin war und alle Tiere, deren Köpfe dort ausgestopft an der Wand hängen und auch den Bären, der sich im Eingangsbereich auftürmt, selbst geschossen hatte. In einer Glasvitrine fand man noch ein paar Gegenstände aus dem damaligen Haushalt. Danach musste man mit den Schuhen in große Filzpantoffeln schlüpfen (die übrigens auch unterschiedlich groß waren), um den Boden bei der weiteren Führung nicht zu beschädigen. Als nächstes wurde die Gruppe in einen Gang geführt, in dem viele große Portraits der früheren Besitzer hingen. Durch eine Tür, die in einem großen Tor verbaut war, kam man in einen Raum, in dem eine weitere Vitrine stand und ein paar Uniformen in Glaskästen ausgestellt waren. Von diesem Raum aus konnte man auch in einen abgesperrten Bereich sehen, in dem das Kleid, das die Königin an ihrer goldenen Hochzeit trug, zentral und ausgebreitet ausgestellt war. Alle hatten nur noch Augen für das Kleid, als sie es sahen und wollten es auch haben. An den Wänden dieses Raumes waren noch weitere Soldatenanzüge in Glaskästen ausgestellt. Das nächste Zimmer war rosa gestrichen und für die Prinzessinnen bestimmt. Ein weiteres war der rot gestrichene Herren-Salon, in dem u. a. ein weiß gestrichener und mit Goldfarbe verzierter Kachelofen stand. Im Zimmer danach befand sich das Spielzimmer, in dem ein Billardtisch stand und in einer Glasvitrine u. a. Schachfiguren zu finden waren. Nach drei weiteren Räumen wurde die Gruppe wieder nach draußen geleitet und durfte sich noch etwas im Erdgeschoss umsehen. Dort fand man unter anderem eine Angelausrüstung, einen Handschuh für den Umgang mit Greifvögeln zum Anprobieren und einen ausgestopften Wolf. Nachdem beide Gruppen in der Führung waren, sollten sie sich schon einmal ein schattiges Plätzchen im Publikumsbereich der Greifvogelflugshow suchen. Als es dann losging, erwähnte die Falknerin, dass die Temperaturen so hoch sind, dass sie Flugzeit zur Schonung der Tiere möglichst niedrig gehalten werden muss. Sie rief immer einen Vogel, den jemand frei ließ und der dann zu ihr geflogen kam, wo dann eine Belohnung auf ihn wartete. Es waren nie zwei Vögel gleichzeitig draußen, da sie sich sonst angegriffen hätten. Verschiedene Vögel flogen über die Köpfe der Mädchen, darunter auch ein Uhu, ein Adler und ein Geier. Sie informierte uns über die Fähigkeiten und das Jagdverhalten der Greifvögel und wie sie von den Falknern und Falknerinnen auf ein mögliches Leben in der Freiheit vorbereitet werden. Nach der Vorstellung durften die Schülerinnen die restliche Zeit am Gasthaus überbrücken. Um 16:45 Uhr stiegen wir in den Bus und fuhren nach Volkach, wo uns unsere Eltern abholten.
 
Text: Marina Schmitz, 8 b
Fotos: Frau Klara Adams
 
 
 


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