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Besuch der Gedenkstätte Flossenbürg


24.05.2017


    
 
Am Mittwoch, den 24.05.2017, besuchten die Klassen 10 a und b zusammen mit Frau Klara Adams sowie Frau Verena Bär die Gedenkstätte Flossenbürg. Die Führung begann auf dem ehemaligen Appellplatz des Lagers. In einem rund zweistündigen Rundgang erhielten die Schülerinnen zahlreiche Informationen über das Konzentrationslager, hatten die Gelegenheit einen Blick in die Ausstellung zu werfen sowie Fragen an die Rundgangsleiterin zu richten. 
 
Das Konzentrationslager Flossenbürg im Landkreis Neustadt an der Waldnaab wurde im Mai 1938 errichtet. Die Wahl des Standortes fiel auf das kleine oberpfälzische Dorf, da es wegen seiner abgelegenen Lage eine Isolierung der Gefangenen besonders gut ermöglichte. Des Weiteren bot das nahe gelegene Granitvorkommen die Möglichkeit, die Arbeitskräfte der Häftlinge bis zum Letzten auszubeuten. Im Konzentrationslager Flossenbürg wurden hauptsächlich politische und ausländische Häftlinge interniert. Vor allem die brutale Arbeit im Granitwerk kostete Unzähligen das Leben. Man muss davon ausgehen, dass etwa 30 000 Menschen in Flossenbürg das Leben verloren haben. Als die Anzahl der Toten zunahm, wurden zur Arbeitsbeschleunigung die Leichen auf einer Rampe ins Krematorium befördert und eingeäschert. 
 
Den Schülerinnen soll im Rahmen der Exkursion diese Bedeutung am Ort des Geschehens bewusst werden. Die Gedenkstätte soll den Schülerinnen das brutale Agieren der Nationalsozialisten vor Augen führen und sie gleichzeitig für die Thematik sensibilisieren, um ein aktives Erinnern aufrechtzuerhalten sowie neu entstehendes Unrecht zu verhindern. 
 
Text: Frau Verena Bär
Foto: Frau Klara Adams
 
 


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