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nach Würzburg ins Süddeutsche-Kunststoffzentrum (SKZ)


02.06.2014

Am Montag, den 02.06.2014, brachen wir, die Klasse 9 a, um 08:15 Uhr auf, um nach Würzburg ins Süddeutsche-Kunststoffzentrum (SKZ) zu fahren.

Als wir dort ankamen wurden wir auch schon von Frau Heuzeroth willkommen geheißen.

Sie führte uns in einen Gruppenraum. Dort gab sie und ihre beiden Kollegen eine kleine Einführung in die Kunststoffbranche. Jeder der dreien stellte uns ein anderes Verfahren vor, um Kunststoff zu verarbeiten. Beispielsweise das Spritzgießverfahren, welches wir auch später noch anwenden durften.

Anschließend erklärte und Frau Heuzeroth noch den restlichen Tagesablauf.

Wir hatten die Aufgabe eine eigene Firma zu sein, die Löffel herstellt. Am Ende des Tages sollte jede Schülerin 12 dieser Kunststofflöffel besitzen.

Als erstes mussten wir uns in fünf verschiedene Gruppen einteilen, das Management, Design und Werbung, Buchhaltung, Produktion und Forschung. Nachdem dies erledigt war, gingen wir in die für die jeweiligen Gruppen vorgesehenen Räume und lasen uns unsere Mappen mit den Arbeitsanweisungen und den Beschreibungen der Maschinen durch. Daran anschließend teilten wir in der Gruppe unsere Tätigkeiten auf und begannen mit unserer Arbeit.

Das Management erstellte eine Präsentation mit den zu verrichtenden Aufgaben aller Abteilungen und dem was wir geschafft haben und ein seriöses Zertifikat. Die Gruppe Design und Werbung kümmerte sich, wie sich schon vermuten lässt, um die Werbung, welche sich als kurzer Film entpuppte und um die Gestaltung des Löffels. Hierzu machten sie auch Umfragen in den verschiedenen Abteilungen. In der Buchhaltung beschäftigte man sich mit den Finanzen. Die Mädchen berechneten Produktionskosten, Materialkosten, Gewinn und den Verkaufspreis. Dieser lag zu Beginn des Tages noch bei über 400,00 €, doch eine Abstimmung des Teams Design und Werbung ergab, dass der Durchschnitt nur 89 ct für einen Löffel bezahlen würde. Also war ihre Aufgabe alle Kosten so zu senken, dass dieser Preis erreicht wird. Sie schafften sogar einen Preis von 87,00 €/Stück. Das Team der Forschung war im Labor stationiert. Es berichtete unter anderem den Mädchen aus der Produktion, dass die ein feuchtes Material verarbeiten müssen. Des Weiteren führten sie noch weitere Versuche, z. B. zur Kratzfestigkeit und Spülmaschinenverträglichkeit des Löffels durch. Weiter in der Produktion trockneten die Mädchen das Material, mischten es mit der gewünschten Farbe und gaben es in die Spritzgießmaschine. Diese musste dann nur noch richtig eingestellt werden und schon konnte die Produktion starten.

Nachdem die Löffel hergestellt und abgekühlt waren schliffen wir alle gemeinsam die Kanten ab und verteilten die Löffel.

Wir schafften auch das Tagesziel von 12 Löffeln für jede Schülerin.

Etwa um 16 Uhr traten wir dann unsere Rückreise nach Volkach an.

9 a, Tatjana Götz und Anna Stöhr


Ein Tag im Schülerlabor

Am 25.06.2014 besuchte die Klasse 9 b aus der Mädchenrealschule Volkach das Süddeutsche Kunststoffzentrum (SKZ) in Würzburg. Dies ist ein Kunststoff-Zentrum, in dem sich unter anderem ein Schülerlabor befindet, in dem junge Menschen einiges über Kunststoffe und wichtige Fakten zu den dort auszubildenden Berufen erfahren können.
Außerdem ist das SKZ ein Ausbildungszentrum für die Berufe Physiklaborant/-in, Kaufmann/-frau für Büromanagement und Verfahrensmechaniker/-in.

Als die Schülerinnen der Klasse 9 b am Mittwoch um ca. 09:00 Uhr im SKZ ankamen, wurden sie zunächst mit dem Team, das sie den Tag über begleiten sollte, bekannt gemacht. Dies setzte sich aus zwei Männern und einer Frau zusammen. Abwechselnd stellten sie sich vor und erklärten einiges über Kunststoff und dessen Verwendung. Im Anschluss erklärten sie den Mädchen verschiedene Möglichkeiten zur Herstellung von Kunststoff, und gaben wichtige Informationen zu diesem interessanten Thema weiter. Anschließend wurde den Schülerinnen die Arbeitsaufgabe für den heutigen Tag gestellt. Die Klasse sollte gemeinsam über dreihundert Löffel aus Kunststoff herstellen. Zusammen würden sie ein Unternehmen darstellen, das, wie auch im echten Berufsleben, in verschiedene „Gruppen“ aufgeteilt wurde. Dabei ließ das SKZ-Team den Schülerinnen freie Wahl bei der Suche nach dem richtigen Aufgabenbereich. Unterteilt wurde das Unternehmen zum einen in die „Kommunikationsgruppe“, deren Aufgabe es war, das Unternehmen zu leiten und für Ordnung zu sorgen. Die „Finanzgruppe“ kümmerte sich um den Preis des Löffels und damit um alle finanziellen Angelegenheiten. Währenddessen musste die „Forschergruppe“ mit Schutzbrillen und weißen Kitteln einige Versuche und Tests zum Prüfen des Löffels durchführen. Die „Technikgruppe“ war diejenige, deren Mitglieder den Löffel schließlich herstellte. Der Löffel sollte bei der Zielgruppe gut ankommen, daher startete die „Designgruppe“ einige Umfragen und drehte außerdem einen Werbespot, um das fertige Produkt besser verkaufen zu können.
Alle Gruppen arbeiteten gut und konzentriert zusammen. Mittags stellten alle ihre bisherigen Erfolge vor. Danach aß die Klasse gemeinsam in der Kantine und wurde noch über die einzelnen Ausbildungsberufe im SKZ näher informiert.
Daraufhin ging es mit dem Projekt weiter. Bis zu den letzten Minuten gaben alle ihr Bestes. Dabei galt es auch, nicht nur in der Gruppe zu arbeiten, sondern auch gemeinsam im Unternehmen. Und tatsächlich hat die Klasse 9 b es geschafft, am Ende des Tages über 300 Kunststofflöffel herzustellen. Jede Schülerin bekam jeweils zwölf hochwertige Löffel mit nach Hause.
Als um vier Uhr nachmittags alle Mädchen wieder in den Bus stiegen, waren sie stolz darauf, was sie am diesem Tag vollbracht hatten. Mit ihren selbst hergestellten Kunststofflöffeln in den Taschen machten sie sich nun wieder auf den Weg nach Volkach.

Text: Janine Sauer, Doreen Reinstein
 



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