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Berlinfahrt


10.10.2014


Berlin, Berlin ... du bist so wunderbar!
Diesen Eindruck gewannen die Schülerinnen und Lehrkräfte der 10. Klassen während ihrer Studienfahrt vom 6. bis 10. Oktober 2014.
Dass diese Fahrt etwas Besonderes sein würde, verspürten wir bereits vor der Abfahrt. Gut gelaunt und voller Vorfreude bestiegen wir den Bus – vom beschaulichen Volkach in die aufregende Großstadt.
Einen kleinen Zwischenstopp legten wir in Potsdam ein. Hier bewunderten wir die ehemalige Residenzstadt der Hohenzollern und wandelten auf den Spuren Friedrich des Großen, der sich mit Schloss Sanssouci und dem dazu gehörigen Garten ein Denkmal für die Ewigkeit setzte.
Abends kamen wir schließlich in Berlin an. Einen besseren Ausgangspunkt für die folgenden Ausflüge hätten wir mit unserem Hotel nicht finden können. Der Ku'damm mit seinen großen Einkaufszentren, wie dem KDW, lag in unmittelbarer Nähe, was bei den Schülerinnen große Begeisterung auslöste.
In den folgenden Tagen versuchten wir so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich zu besuchen. Nachdem die Schülerinnen die Gedächtniskirche, die Ausstellung „Story of Berlin“, das Musical „Hinterm Horizont“, das Brandenburger Tor, den Berliner Dom, den Reichstag, den Potsdamer Platz, das Nikolaiviertel, den Gendarmenmarkt und viele andere Sehenswürdigkeiten besichtigt hatten, mussten sie feststellen, dass sie trotz des straffen Programms nur einen Bruchteil dieser bezaubernden Stadt kennen gelernt haben.
Ein wesentliches Highlight dieser Fahrt war der Besuch im Bundestag und die Diskussion mit der Abgeordneten Frau Dr. Anja Weisgerber. Frau Weisgerber stahl sich für uns sogar aus ihrer Fraktionssitzung, an der auch Frau Dr. Merkel teilnahm. Nach einer kurzen Vorstellung ihrer Person und ihrer Arbeit stellte sie sich offen und freundlich den Fragen der Schülerinnen. Vor allem die Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie beschäftigte die Schülerinnen, da Frau Weisgerber zwei kleine Kinder hat. Nach Frau Weisgerbers Worten befänden sich die Kinder bei den Großeltern, solange Plenarsitzungswochen in Berlin seien. Sie versuche aber ihre Kinder so oft wie möglich zu sehen. Die Schülerinnen waren doch erstaunt, wie schwer es für Frauen ist, Karriere und Familie zu vereinen. Allerdings waren sie auch begeistert, dass sich einige Frauen zu einem solchen Schritt entschließen. Nach einem kurzen Informationsvortrag im Reichstag, durften wir noch auf die Kuppel, wo wir mit einem herrlichen Blick über das nächtliche Berlin belohnt wurden.
Abschließend vielen Dank an meine Kolleginnen für die gute Zusammenarbeit und an die Schülerinnen, die aufgrund ihres tadellosen Verhaltens und ihres großen Interesses diese Fahrt zu einem wunderbaren Erlebnis werden ließen.


    

Text: Herr Alexander Christof
Bilder: Herr Alexander Christof
 



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