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Assisifahrt


06.02.2010

 


Auf den Spuren des Franz v. Assisi und Clara wandeln

Beeindruckt von der mittelalterlichen Stadt Assisi, der frühlingshaften Natur in Umbrien und vom  herrlichen  Wetter begannen die Lehrkräfte und Schwestern der Mädchenrealschule Volkach, Eltern, Erzieherinnen im Hort, Ehemalige und Freunde der Schule die Lebensstätten von Franz v. Assisi und Clara vor Ort zu erkunden.
Sr. Maria Uttenreuther, Dillinger Franziskanerin in Bamberg, ließ an der jeweiligen franziskanischen Stätte den heiligen Franziskus sehr lebendig werden. Sie begann als Reiseleiterin die Führung am Geburtshaus und erläuterte die zeitgeschichtlichen und familiären Lebensumstände des jungen Franziskus. Vor der Bischofskirche konnten die Pilger sich durch ein Sprechspiel in die Gerichtsszene mit seinem Vater hineinversetzen und nacherleben, wie Franziskus sich vom leiblichen Vater trennt und seine radikale Hinwendung zum Vater im Himmel zu leben beginnt. Im Kirchlein San Damiano „hörte“ Franziskus Christus von der Kreuzikone „Geh und bau meine Kirche auf“, was er nach innen und außen in die Tat umsetzte. Im nahen Olivenhain sangen die Pilger den Sonnengesang.
Bruder Thomas Freidel, Leiter der deutschsprachigen Pilgerseelsorge in Assisi, führte in der Grabeskirche des heiligen Franziskus und erläuterte deren Entstehungsgeschichte und die Bedeutung des Franz von Assisi für die Entwicklung der Kirche.
Sehr tief berührt zeigten sich die Pilger von den Einsiedeleien, von den Höhlen, in denen Franziskus zeitweise in äußerster Armut lebte, um seinen Schöpfer, der in Jesus Christus Mensch geworden ist, zu preisen.
Betroffen von den Spuren der historischen Personen Franz von Assisi und Clara kamen viele Fragen auf und auch verschiedene wertvolle Anstöße für das christliche Leben im Heute.
Innerlich reich beschenkt wird die Rückkehr in den Alltag beflügelt und getragen von mancher franziskanischen Idee und von der verbindenden Kraft des Glaubens.
Text: Sr. Inge Höning und Frau Hildegard Weigand


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