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Als Gast in der Moschee


25.04.2018

Als Gast in der Moschee
 
Die 7. Klassen der Mädchenrealschule waren im Mai zu einem Besuch in der Moschee in Kitzingen eingeladen.
 
     

     
 
Viele von uns waren noch nie in einem muslimischen Gotteshaus, so dass wir nicht genau wussten, was auf uns zukommen würde.
Als wir die Moschee betraten, waren wir erstaunt, denn wir hätten sie von außen nicht erkannt - sie sah aus, wie ein normales Haus in Etwashausen.
Innen sahen wir als ersten einen dunklen Gang und dann eine Treppe. 
Wir kamen zu einem Vorraum, in dem wir unsere Schuhe ausziehen sollten.
Als wir in den Gebetsraum kamen, war klar, warum:
Die Moschee war mit einem schönen, weichen Teppich ausgelegt.
Außerdem hatten wir gelernt, dass Muslime ihre Schuhe als Zeichen der Ehrfurcht ausziehen.
Die Moschee ist innen sehr hübsch - es ist ein großer Raum mit vielen Ornamenten an den Wänden - oft sind Rosen oder Tulpen zu sehen oder arabische Zeichen.
Frau Klein, die Integrationsbeauftragte der Moschee, erklärte uns, dass die Zeichen die verschiedenen Namen von Allah sind.
Nirgendwo waren Gesichter oder Figuren zu sehen, wie bei uns Jesus, die Apostel oder Maria.
Nach dem islamischen Glauben darf man Gott nicht bildlich darstellen.
In den Moschee fanden wir die Gebetsnische, die nach Mekka zeigt, sie heißt Mihrab und es gibt dort auch eine kleine Kanzel (die Minbar).
 
Der Imam, der extra wegen uns gekommen war, zeigte uns, wie Muslime beten, dabei hat er schön  gesungen. Das Gebet der Muslime ist das komplette Gegenteil von unserem. Es wird nicht still auf dem Platz gesessen, sondern ein islamisches Gebet wird mit vielen offenen Gesten durchgeführt.
Frau Klein erzählte uns auch, dass Mädchen und Jungen nicht in einem Raum beten dürfen, weil sich alle Muslime bei ihrem Gebet nur auf Allah konzentrieren sollen.
 
Wir haben auch darüber geredet, warum Muslime keinen Alkohol trinken  - sie sollen  nicht von Allah und einem guten Leben abgelenkt werden.
 
Nachdem wir die Moschee lange angeschaut und viele Fragen beantwortet bekommen hatten, wurden wir in einen Nebenraum geführt und bekamen dort süße, und salzige Spezialitäten zu essen.
Uns gefiel der Aufenthalt in der Moschee gut, Frau Klein erklärte uns alles, was wir wissen wollten, dazu war sie sehr freundlich und höflich.
 
 
Text: Mia Baumann und Julia Richter, 7 a
Foto: Frau Ingrid v. Wietersheim
 


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