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Afrika hautnah erleben – Erdkundeunterricht mal anders


29.05.2017

Afrika hautnah erleben – Erdkundeunterricht mal anders
 

    
 
Sie kämpft gegen die Ungerechtigkeit und Unterdrückung in ihrem Land, setzt dafür ihre gesamte Energie, ihren Mut und ihre persönliche, so positive Überzeugungs-kraft ein. Dank der Verbindung zu Frau Katharina Ländner-Mack (Offene Ganztagsschule) konnten wir am 29.05.2017 Sophie Elizabeth Kibuywa aus Kenia gewinnen, im Rahmen des Erdkundeunterrichts der 7. Klasse, in dem Schwarzafrika zu behandeln ist, über ihre Heimat und das Leben der afrikanischen Frauen und Mädchen zu erzählen. Zunächst lauschten unsere Schülerinnen gespannt den Ausführungen über Kenia, dessen Bevölkerung, den Problemen, aber auch Schönheiten des Landes. So erfuhren die interessierten Mädchen, dass lediglich 20% der Landesfläche landwirtschaftlich nutzbar sind und davon die gesamte Bevölkerung sowie viele Flüchtlinge aus dem benachbarten Somalia, Äthiopien und dem Südsudan versorgt werden müssen. Die vielen Fragen der Schülerinnen zu Miss Sophies Person, der Armut im Land und dem Schulalltag der afrikanischen Mädchen, die die 7.-Klässlerinnen souverän in englischer Sprache stellten, beantwortete unser Gast penibel und mit einem steten Lächeln. Alle waren dankbar, dass die Englischlehrkraft, Frau Tina Riegler, die ausführlichen Antworten präzise ins Deutsche übersetzte. Viel zu schnell ertönte während des angeregten Gesprächs der Gong und wir verabschiedeten Miss Sophie mit einer Merci-Schokolade, über die sie sich so dermaßen freute, dass unsere Schülerinnen dabei leicht verlegen wurden. "So eine Erdkundestunde könnte es öfter geben", resümierten einige Mädchen. 
 
Text: Frau Kerstin Petz
Foto: Frau Ländner-Mack
 


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