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Orientierungstage der Klasse 9 b


08.01.2016

„Zusammen sind wir stark“
Orientierungstage der Klasse 9 b
 

    
    
 
Am Mittwoch, den 2. Dezember 2015 traf sich die Klasse 9 b mit Frau Weiß und Frau G. am Volkacher Bahnhof. Nach einer einstündigen Fahrt kamen wir im Montanahaus in Bamberg an.
Frau G. gab uns eine kurze Einweisung und danach begann die erste Einheit. Wir zeichneten die Umrisse unserer eigenen Füße auf Papier nach und schnitten diese aus. Darauf schrieben wir unsere Erwartungen an die Orientierungstage und legten damit einen Weg bis ans Ziel.
Nach einem leckeren Mittagessen durften wir in kleinen Grüppchen die Bamberger Innenstadt erkunden. Dabei konnten wir auch den Bamberger Weihnachtsmarkt erleben.
Am Abend las uns Frau G. einen Teil aus einem Märchen vor und wir hatten die Aufgabe uns das Ende zu erschließen. Zunächst malten wir die für uns eindringlichste Szene dieses Märchens nach. Im Anschluss bastelten wir in Gruppen Stabpuppen, mit denen wir verschiedene Versionen des Endes nachspielten.
Den zweiten Tag starteten wir mit dem "Eisschollenspiel". Dabei musste die ganze Klasse mit Hilfe einer begrenzten Anzahl von Stühlen den Raum durchqueren. Dabei durfte nicht gesprochen werden, was die Fähigkeit zur Zusammenarbeit noch stärker förderte. Denn sobald ein Stuhl nicht besetzt war, schnappte ihn Frau Weiß weg.
Nach der Mittagspause folgte ein Vertrauenstest. Jeder suchte sich eine Klassenkameradin aus, mit der man im Schulalltag wenig zu tun hat. Frau Weiß und Frau G. gaben uns Augenbinden und wir führten unsere "blinden" Partner eine Viertelstunde im Klostergarten über verschiedene Untergründe und Hindernisse spazieren. Manche neigten dazu, unsicher wie ein Storch zu laufen, was teilweise sehr lustig aussah.
Unsere nächtlichen Klopfunterhaltungen durch die Zimmerwände oder heimliche Treffen auf den Zimmern und Fluren konnten Frau Weiß Eulenohren leider nicht entgehen. 
Mit einem selbst gestalteten Gottesdienst endete dieser schöne, leider auch sehr kurze Aufenthalt im Kloster am Freitagvormittag. Freya begleitete alle Lieder auf der Gitarre und Sofia und Leonie spielten ein lebendiges Gebet. Ein selbst gedichteter Rap von Josy gab dem Gottesdienst noch das gewisse Etwas. 
Durch diese gemeinsame Zeit lernten wir uns alle neu oder besser kennen und wuchsen zu einer stärkeren Klassengemeinschaft zusammen, die so schnell keiner auseinander bringt.
 
Text: Hannah Schuler/Fr. Iris Weiß
Fotos: Fr. W. G.
 


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