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15.07.2014

9 Bilder in der Galerie "2013-14_9a_Sardinien" vorhanden.

Eine Woche Sardinien bei der Bundeswehr

Am Dienstag, den 24. Juni 2014 war es dann endlich soweit, um unsere lang ersehnte Reise nach Sardinien anzutreten. Wir, die Klasse 9 a, Frau Leibold und Frau Goodwin trafen uns um 12:57 Uhr in Würzburg am Hauptbahnhof, um den Zug nach Köln (Porz-Wahn) zu erreichen.
Dort kamen wir um 15:49 Uhr an und wir wurden sofort von unseren Bundeswehr-Betreuern herzlich in Empfang genommen.
Als wir unsere Zimmer in einem Hotel bezogen hatten, gingen wir zum besseren Kennenlernen gemeinsam in eine Bowling-Halle. Dort aßen wir lecker zu Abend und spielten in vier verschiedenen Gruppen gegeneinander. Danach gingen wir schon früh ins Bett, damit wir am nächsten Morgen fit für den Flug nach Sardinien waren.
Zu Beginn des Fluges war es etwas ungewohnt mit einer Transall, einem Flugzeug der Luftwaffe, zu fliegen, da sie lauter und kleiner als ein normales Flugzeug ist. Jedoch konnten wir uns schnell daran gewöhnen und der restliche Flug bereitete uns eine Menge Freude.
Als wir nach 3 ½ Stunden in Sardinien ankamen, erschlug uns die Hitze förmlich. Sofort machten wir uns auf den Weg in ein Camp, das für stationierte Soldaten als Erholungsort dient. Dort wurde fast die ganze Klasse in einem Zwanziger-Zelt untergebracht, in dem wir die nächsten zwei Nächte verbrachten. Sofort liefen wir zum Strand, um das Meer zu genießen. Trotz eines starken Gewitters überstanden wir die erste Nacht gut.
Am nächsten Morgen machten wir uns wieder auf den Weg an den Strand, wo wir den ganzen Tag verbrachten. Dort planschten wir im Meer, genossen die Sonne und ließen uns auf Speed-Booten über die Wellen fahren. Der Tag klang mit einem entspannten Volleyballspiel mit den Soldaten aus.
Nach einer weiteren erholsamen Nacht im Camp mussten wir unser Lager schon wieder verlassen und fuhren in die Base (Kaserne) in Decimomannu, in der wir die restlichen Nächte verbrachten. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir eine Tropfsteinhöhle. Am Abend aßen wir in einem schicken Restaurant ein typisch sardisches Menü, das fast nur aus Fisch bestand. Während des Essens überraschte uns Marion (Hauptfeldwebel Nickolai) mit einem Besuch im DiverLand, einem Rutschenparadies, der schon am morgigen Tag stattfinden sollte. Doch am nächsten Tag mussten wir feststellen, dass es wegen Umbauarbeiten vorrübergehend geschlossen war. Nach einer kurzen Besprechung beschlossen wir spontan an einen nahe liegenden Strand zu fahren. Nachdem wir wieder im Stützpunkt eingetroffen waren, verbrachten wir alle zusammen noch ein paar schöne Stunden in einer Pizzeria.
Am nächsten Tag gingen wir an einen besonders schönen weißen Sandstrand. Dort verflog die Zeit wie im Flug und wir hatten sehr viel Spaß. Leider war dies auch schon unser letzter Tag am Meer, da am nächsten Tag eine Kasernenführung und eine Stadtführung durch Cagliari auf dem Plan standen. Während der Stadtführung durften ein großer Eisbecher und eine kleine Shoppingtour nicht fehlen.
Am letzten gemeinsamen Abend verfolgten die Fußballbegeisterten beim Public Viewing in der Kaserne gespannt das Achtelfinale zwischen Deutschland und Algerien. Am nächsten Morgen ging es auch schon wieder nach Hause und wir konnten uns nur schweren Herzens von unseren tollen Betreuern trennen. Außerdem sind wir dankbar, dass unsere beiden Lehrkräfte diese Reise mit uns angetreten haben.
Am Ende dieser spannenden und aufregenden Reise haben wir nur schöne Erinnerungen im Kopf. Zum einen wollen wir noch einen großen Dank an die Luftwaffe der Bundeswehr und ganz besonders an unsere drei großartigen Betreuer, die diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben, aussprechen.

DANKE!!!


Text: Johanna Gailing & Lena Braun, 9 a
Fotos: Vanessa Gehlen, 9 a und Frau Christine Leibold

 



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